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Porträt von Léon Saunier, Wirkungszeitraum 1836–1877 als Buchhändler und Verleger
Léon Saunier (vollständiger Name: Jean Charles Erneste Léon Saunier; * 25. April 1814 in Berlin; † 26. Juli 1877 in Stettin) war ein deutscher Buchhändler und Verleger. 1836 kaufte Saunier eine eigene Buchhandlung in Stettin und gründete 1849 und 1856 Zweiggeschäfte in Elbing und Danzig. 1844 nahm er die Verlagstätigkeit auf. Sein Verlag entwickelte sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts zum größten Verlag in Pommern. Léon Sauniers Buchhandlung beförderte in den 1840er-Jahren die Kultur in Stettin und hatte darüber hinaus Einfluss auf das wirtschaftliche und geistige Leben der Region Pommern. Saunier war ab 1845 Stadtverordneter und ab 1863 Stadtverordnetenvorsteher in Stettin. Darüber hinaus vertrat er die Stadt im Kommunallandtag von Alt-, Vor- und Hinterpommern sowie im Provinziallandtag der Provinz Pommern und gehörte später auch dem Provinzialausschuss an. In seiner Tätigkeit als Stadtverordneter erwarb er sich besondere Verdienste um die Stadterweiterung Stettins.
Die Zielratte(Stochomys longicaudatus) ist eine Nagetierart aus der Gruppe der Altweltmäuse (Murinae). Sie lebt in den Regenwaldgebieten West- bis Zentralafrikas von der Demokratischen Republik Kongo und Uganda bis in den Westen von Nigeria. Sie ernährt sich primär von Früchten und Samen sowie seltener von Insekten. Obwohl sie vergleichsweise selten ist, wird sie als nicht gefährdet betrachtet.
Seit ihrer wissenschaftlichen Erstbeschreibung durch den schwedischen Zoologen Tycho Tullberg wurde die Zielratte aufgrund der großen Ähnlichkeiten afrikanischer Mäuse und Ratten in verschiedene Gattungen eingeordnet und gilt seit 1926 als einzige Art in der von Oldfield Thomas aufgestellten Gattung Stochomys. Der wissenschaftliche Gattungsname wie auch der Trivialname gehen dabei auf die ausgeprägten schwarzen Fühhaare im Rückenfell zurück, die der Art das Erscheinungsbild eines von Pfeilen getroffenen Tieres verleiht.
Waschmittel sind Gemische aus grenzflächenaktiven Stoffen und einer Vielzahl weiterer Substanzen, die als Flüssigkeit, Gel oder Pulver erhältlich sind. Sie werden im Zusammenwirken mit Wasser zum Reinigen von Textilien verwendet. Beim Waschprozess fällt Abwasser mit erhöhter Temperatur sowie Rückständen von Waschmittelinhaltsstoffen und suspendiertem Schmutz an. Die verunreinigenden Bestandteile des Abwassers müssen in Kläranlagen durch physikalische, biologische und chemische Verfahren entfernt werden.
Waschmittel versetzen im Waschvorgang gebrauchte, verschmutzte Textilien wieder in einen hygienisch einwandfreien, gebrauchsfähigen Zustand und entfernen unangenehme Gerüche. Neben den ästhetischen und kulturellen Gesichtspunkten, die für das Tragen sauberer Kleidung relevant sind, werden beim Waschen auch vorhandene Keime sowie Milben abgetötet.
Jagdreiten ist organisiertes Ausreiten ins Gelände. In geführten Gruppen, sogenannten Jagdfeldern, wird eine vorgegebene Geländestrecke mit Hindernissen geritten. Eine Besonderheit besteht darin, im Pulk querfeldein lange Strecken zu galoppieren und dabei zu springen. In Deutschland ist dies sonst kaum möglich, sei es wegen möglicher Flurschäden, asphaltierter Wege oder fehlender Hindernisse. Parforcejagden sind in Deutschland verboten, weshalb sich das Jagdreiten als reiner Pferdesport beziehungsweise Hundesport entwickelt hat. Dabei wird kein Wild gejagt. Es gibt zwei Formen des Jagdreitens. Bei Fuchsjagden, die ohne Hunde und ohne echten Fuchs stattfinden, gibt es mit dem Fuchsschwanzgreifen ein Wettkampfelement. Schleppjagden hingegen werden mit einer Hundemeute geritten, die eine künstliche Duftspur, die „Schleppe“, verfolgt. Schleppjagden sind ein Sport ohne Wettkampf. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Ausritt mit anderen Reiterinnen und Reitern und den Hunden.