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Olympische Winterspiele 2026

XXV. Olympische Winterspiele
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IT’s Your Vibe
Austragungsort: Mailand und Cortina d’Ampezzo (Italien)
Stadion: Giuseppe-Meazza-Stadion
Arena von Verona
Eröffnungsfeier: 6. Februar 2026
Schlussfeier: 22. Februar 2026
Eröffnet durch: Sergio Mattarella (Staatspräsident)
Olympischer Eid: Stefania Constantini, Dominik Fischnaller (Athleten)
Elisabetta Biavaschi, Maurizio Marchetto (Trainer)
Raffaella Locatelli, Gabriele Toldo (Kampfrichter)
Disziplinen: 16 (8 Sportarten)
Wettkämpfe: 116
Länder: 92
Athleten: 2917 (1553 Knownlyx archive image, 1364 Knownlyx archive image)
Peking 2022
Französische Alpen 2030
Medaillenspiegel
Rang Land Gold Silber Bronze Ges.
1 NorwegenKnownlyx archive image Norwegen 18 12 11 41
2 Vereinigte StaatenKnownlyx archive image Vereinigte Staaten 12 12 9 33
3 NiederlandeKnownlyx archive image Niederlande 10 7 3 20
4 ItalienKnownlyx archive image Italien 10 6 14 30
5 DeutschlandKnownlyx archive image Deutschland 8 10 8 26
6 FrankreichKnownlyx archive image Frankreich 8 9 6 23
7 SchwedenKnownlyx archive image Schweden 8 6 4 18
8 SchweizKnownlyx archive image Schweiz 6 9 8 23
9 OsterreichKnownlyx archive image Österreich 5 8 5 18
10 JapanKnownlyx archive image Japan 5 7 12 24
Vollständiger Medaillenspiegel

Die XXV. Olympischen Winterspiele (italienisch XXV Giochi olimpici invernali) fanden vom 6. bis zum 22. Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt. Nach Cortina d’Ampezzo 1956 und Turin 2006 waren es die dritten Winterspiele in Italien.

Es war das erste Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele, dass zwei Städte als offizielle Gastgeber fungierten. Insgesamt wurden die Wettkämpfe an sechs verschiedenen Orten ausgetragen, die sich über den italienischen Teil der Ostalpen verteilten.

Norwegen erreichte zum 4. Mal in Folge Rang 1 im Medaillenspiegel. Die Niederlande erlangten mit Rang 3 ihr bestes Ergebnis bei allen Olympischen Winterspielen. Italien erzielte als Gastgebernation mit dem 4. Rang und insgesamt 30 Medaillen sein ebenfalls bestes Ergebnis. Deutschland verpasste den vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) angestrebten 3. Rang und landete mit insgesamt 26 Medaillen auf Rang 5. Die Volksrepublik China konnte an ihren Erfolg bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking (Rang 4) nicht anknüpfen und erreichte diesmal nur Rang 12. Brasilien (Rang 19) errang eine Goldmedaille und ist damit die erste lateinamerikanische Nation, die bei Olympischen Winterspielen Edelmetall gewonnen hat.

Vergabe der Spiele

Die Abstimmung über den Austragungsort fand am 24. Juni 2019 auf der 134. IOC-Sitzung in Lausanne (Schweiz) statt.

Austragungsort 1. Wahlgang
ItalienKnownlyx archive image Mailand-Cortina 47
SchwedenKnownlyx archive image Stockholm-Åre 34

Ausschlaggebend war Beobachtern zufolge die deutlich höhere Zustimmung in der Bevölkerung (83 zu 55 Prozent) sowie die zögerliche Haltung in Schweden bezüglich staatlicher Finanzgarantien, während in Italien nach anfänglichen Diskussionen die Regierung volle Unterstützung zusicherte.[1]

Örtlichkeiten

Wettkampfstätten

Olympische Winterspiele 2026 (Italien Nord)
Olympische Winterspiele 2026 (Italien Nord)
Knownlyx archive image
Lage der Austragungsorte in Norditalien

Mailand-Cluster

Wettkampfstätte Name Ort Sportarten Kapazität Bau
Giuseppe-Meazza-Stadion Milano San Siro Olympic Stadium Mailand Eröffnungsfeier 75.817 vorhanden
Arena Milano Milano Santagiulia Ice Hockey Arena Knownlyx encyclopedia image Eishockey 11.800 neu
Forum di Milano Milano Ice Skating Arena Assago Knownlyx encyclopedia image Eiskunstlauf 12.700 vorhanden
Knownlyx encyclopedia image Shorttrack vorhanden
Fiera Milano Milano Rho Ice Hockey Arena Rho Knownlyx encyclopedia image Eishockey 6.500 temporär
Milano Speed Skating Stadium Knownlyx encyclopedia image Eisschnelllauf 6.500 temporär

Cortina-d’Ampezzo-Cluster

Wettkampfstätte Name Ort Sportarten Kapazität Bau
Olimpia delle Tofane Tofane Alpine Skiing Centre Cortina d’Ampezzo Knownlyx encyclopedia image Ski Alpin 7.000 vorhanden
Stadio olimpico del ghiaccio Cortina Curling Olympic Stadium Knownlyx encyclopedia image Curling 3.000 vorhanden
Cortina Sliding Centre Knownlyx encyclopedia image Bob 5.500 neu
Knownlyx encyclopedia image Rennrodeln
Knownlyx encyclopedia image Skeleton
Südtirol Arena Antholz-Anterselva Biathlon Arena Antholz Knownlyx encyclopedia image Biathlon 19.000 vorhanden

Veltlin-Cluster

Wettkampfstätte Name Ort Sportarten Kapazität Bau
Pista Stelvio Stelvio Ski Centre Bormio Knownlyx encyclopedia image Ski Alpin 7.000 vorhanden
Knownlyx encyclopedia image Skibergsteigen
Livigno Snow Park Livigno Knownlyx encyclopedia image Snowboard 2.000 temporär
Knownlyx encyclopedia image Freestyle-Skiing 8.400
Livigno Aerials & Moguls Park 3.000 temporär

Fleimstal-Cluster

Wettkampfstätte Name Ort Sportarten Kapazität Bau
Stadio del salto Giuseppe Dal Ben Predazzo Ski Jumping Stadium Predazzo Knownlyx encyclopedia image Skispringen 5.000 neu
Knownlyx encyclopedia image Nordische Kombination
Centro del fondo e del biathlon Fabio Canal Tesero Cross-Country Skiing Stadium Tesero Knownlyx encyclopedia image Skilanglauf 15.000 vorhanden
Knownlyx encyclopedia image Nordische Kombination

Verona-Cluster

Wettkampfstätte Name Ort Sportarten Kapazität Bau
Arena von Verona Verona Olympic Arena Verona Schlussfeier 15.000 vorhanden

Unterbringung der Delegationen

Mailand

In Mailand wurde ein Olympisches Dorf auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs „Scalo di Porta Romana“, einer Industriebrache an der Via Lorenzini/Ecke Via Ripamonti im Stadtteil Municipio 4 erbaut. Während der Spiele beherbergte das Dorf 1300 Bewohner. Das Bauprojekt wurde 2025 mit dem International Safety Award des British Safety Council ausgezeichnet.[2] Nach den Spielen plant die Immobiliengesellschaft COIMA, den Komplex in Studentenwohnungen umzuwandeln.

Cortina d’Ampezzo

Etwa vier Kilometer nördlich von Cortina d’Ampezzo wurde auf dem Gelände des stillgelegten Flugplatzes Cortina d’Ampezzo in Fiames ein temporäres Olympisches Dorf errichtet. Während der Spiele waren hier etwa 1400 Menschen in 350 18 qm großen Mobilheimen untergebracht. Die Kosten beliefen sich auf ungefähr 35 Millionen Euro.[3] Alle Heime wurden nach den Spielen verkauft und auf Campingplätzen in Italien weitergenutzt.[4]

Bormio

In Bormio standen insgesamt 400 Betten in vier bestehenden Hotels für die Delegationen zur Verfügung. Die zentrale Lage ermöglichte eine schnelle Erreichbarkeit der Wettkampfstätten.[5]

Livigno

Die Unterbringung in Livigno erfolgte in drei bestehenden, nahe beieinander liegenden Hotels.[3]

Antholz

In Rasen-Antholz waren in vier bestehenden Hotels insgesamt 300 Personen untergebracht. Hierfür wurden in den Hotels diverse Räume umfunktioniert, damit die Einrichtungen den Standards des IOC entsprachen.[6]

Predazzo

Das Olympische Dorf in Predazzo, wo die Delegationen des Nordischen Skisports untergebracht waren, befand sich auf dem Gelände der Alpinschule der Guardia di Finanza. Hierfür wurden die Räumlichkeiten der Kaserne saniert. Insgesamt standen dort 750 Betten zur Verfügung.[7]

Zeremonien

Olympischer Fackellauf

Knownlyx encyclopedia image
Ankunft der olympischen Flamme in Mailand am 5. Februar 2026

Das olympische Feuer wurde am 26. November 2025 traditionsgemäß im griechischen Olympia entzündet. Es folgte die erste Phase des Fackellaufs auf griechischem Gebiet. Mit dem Flugzeug kam das olympische Feuer im Dezember an den Flughafen Rom-Fiumicino. Am 5. Dezember entzündete der Präsident der Italienischen Republik, Sergio Mattarella, bei einer Zeremonie auf der Piazza del Quirinale den Kessel für die olympische Flamme.[8] Am Folgetag startete der Fackellauf auf italienischem Boden. Dabei wurden propalästinensische Demonstranten daran gehindert, den Fackellauf zu stören.[9] Die ersten Etappen führten durch die Region Latium und die Region Umbrien. Es folgte die Toskana, ehe die Route auf die beiden Inseln Sardinien und Sizilien führte. Anschließend kehrte der Fackellauf auf das Festland zurück und führte durch Kalabrien. Von dort aus ging es wieder in den Norden durch Kampanien, ehe Neapel erreicht wurde. Anschließend führte der Weg über die Regionen Latium, Apulien und Molise in die Abruzzen. Der weitere Weg führte über Emilia-Romagna in das Piemont und das Aostatal. Mitte Januar erreichte das olympische Feuer mit der Lombardei die erste von drei Regionen der Spiele. Es folgten weitere Etappen nach Venetien, der zweiten Region der Spiele. Dort war Verona, Austragungsort der Schlussfeier, das Ziel. Anschließend führte die Route nach Cortina d’Ampezzo, einem der gastgebenden Orte. Im Anschluss führte die Route durch die Region Trentino-Südtirol. Vom 30. Januar an führte der Fackellauf durch die Lombardei. Über Livigno, Austragungsort der Wettkämpfe im Freestyle-Skiing und Snowboard, ging die Route nach Mailand.[10] Während der Eröffnungsfeier wurde das Feuer in Mailand am Arco della Pace von den Ski-Legenden Alberto Tomba und Deborah Compagnoni gemeinsam entzündet. Gleichzeitig wurde es in Cortina d’Ampezzo auf der Piazza Dibona von der Abfahrts-Olympiasiegerin Sofia Goggia entzündet.

Eröffnungsfeier

Die Eröffnungsfeier fand am 6. Februar statt. Hauptveranstaltungsort der Eröffnungsfeier war Mailand, wo der größte Teil der Zeremonie im Milano San Siro Olympic Stadium stattfand. Parallel wurde eine Zeremonie in Cortina d’Ampezzo abgehalten. An beiden Orten ist während der Eröffnungsfeier gleichzeitig eine Schale, je ein Olympisches Feuer, entzündet worden.[11][12] Athleten aus Russland und Belarus, die unter der Bezeichnung „Individuelle Neutrale Athleten“ an den Start gehen, durften nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Grund ist der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Sowohl die Delegation Israels als auch der anwesende US-amerikanische Vizepräsident J. D. Vance wurden hörbar ausgepfiffen.[13] Der US-Sender NBC schnitt die Unmutsäußerungen gegen Vance aus seiner Berichterstattung heraus. Die ukrainische Delegation wurde unter Jubel begrüßt.[14][15]

Schlussfeier

Die Schlussfeier der Spiele fand am 22. Februar in der Arena von Verona statt.

Wettkampfprogramm

Es fanden in acht Sportarten und 16 verschiedenen Disziplinen insgesamt 116 Wettkämpfe (54 für Männer, 50 für Frauen und 12 Mixed-Wettbewerbe) statt.[16] Das waren sieben Wettbewerbe, eine Disziplin und eine Sportart mehr als in Peking 2022. Nachfolgend die Änderungen im Detail:

  • Skibergsteigen wurde als neue Sportart erstmals olympisch. Es wurde je ein Sprint für Männer und Frauen sowie ein Mixed-Wettbewerb ausgetragen.
  • Im Skeleton wurde ein neuer Mixed-Teamwettbewerb erstmals ausgetragen.
  • Im Rennrodeln wurde der Doppelsitzer der Frauen ins Programm aufgenommen.
  • Im Freestyle-Skiing wurde das Programm um je einen Dual-Moguls-Wettkampf für Männer und Frauen ergänzt.
  • Im Ski Alpin wurde der Mixed-Teamwettbewerb nach zwei Austragungen (2018 und 2022) wieder aus dem Programm gestrichen, sodass es eine Medaillenentscheidung weniger gab. Zusätzlich wurde anstelle der Alpinen Kombination eine Team-Kombination für Männer und Frauen ausgetragen.[17]
  • Im Skispringen wurde der Großschanzenwettbewerb der Frauen erstmals ins Programm aufgenommen. Zusätzlich wurde aufgrund einer Reduktion der Quotenplätze bei den Männern anstatt des Mannschaftswettbewerbs mit vier Springern ein Super-Team-Wettbewerb mit zwei Springern ausgetragen.[17]
  • In der Nordischen Kombination wurde der Mannschaftswettbewerb mit vier Startern durch einen Teamsprint mit zwei Startern ersetzt. Grund hierfür war ebenfalls eine Reduktion der Quotenplätze.[18][19]
  • Im Skilanglauf wurden die Renndistanzen für beide Geschlechter angeglichen: Der Einzelstart wurde mit 10 Kilometern, der Skiathlon mit 20 Kilometern, der Massenstart mit 50 Kilometern und die Staffel mit 4 × 7,5 Kilometern ausgetragen.

Olympische Sportarten/Disziplinen

Zeitplan

Der Zeitplan umfasste Veranstaltungen vom 4. bis 22. Februar 2026.[20]

Zeitplan
Disziplin Mi.
4.
Do.
5.
Fr.
6.
Sa.
7.
So.
8.
Mo.
9.
Di.
10.
Mi.
11.
Do.
12.
Fr.
13.
Sa.
14.
So.
15.
Mo.
16.
Di.
17.
Mi.
18.
Do.
19.
Fr.
20.
Sa.
21.
So.
22.
Ent-
schei-
dungen
Februar
Knownlyx encyclopedia image Eröffnungsfeier
Knownlyx encyclopedia image Biathlon 1 1 1 1 1 2 1 1 1 1 11
Bob-
sport
Knownlyx encyclopedia image Bob 1 1 1 1 04
Knownlyx encyclopedia image Skeleton 1 1 1 03
Knownlyx encyclopedia image Curling 1 1 1 03
Knownlyx encyclopedia image Eishockey 1 1 02
Eislauf Knownlyx encyclopedia image Eiskunstlauf 1 1 1 1 1 05
Knownlyx encyclopedia image Eisschnelllauf 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 2 14
Knownlyx encyclopedia image Shorttrack 1 2 1 1 2 2 09
Knownlyx encyclopedia image Rennrodeln 1 1 2 1 05
Knownlyx encyclopedia image Skibergsteigen 2 1 03
Skisport Knownlyx encyclopedia image Freestyle-Skiing 1 1 1 1 1 1 1 1 1 3 2 1 15
Knownlyx encyclopedia image Ski Alpin 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 10
Ski
Nordisch
Knownlyx encyclopedia image Nordische Kombination 1 1 1 03
Knownlyx encyclopedia image Skilanglauf 1 1 2 1 1 1 1 2 1 1 12
Knownlyx encyclopedia image Skispringen 1 1 1 1 1 1 06
Knownlyx encyclopedia image Snowboard 1 2 1 2 2 1 2 11
Knownlyx encyclopedia image Schlussfeier
Entscheidungen 5 8 5 9 8 9 7 8 9 6 6 9 6 7 9 5 116
Disziplin Mi.
4.
Do.
5.
Fr.
6.
Sa.
7.
So.
8.
Mo.
9.
Di.
10.
Mi.
11.
Do.
12.
Fr.
13.
Sa.
14.
So.
15.
Mo.
16.
Di.
17.
Mi.
18.
Do.
19.
Fr.
20.
Sa.
21.
So.
22.
Ent-
schei-
dungen
Februar

Farblegende

  • Eröffnungsfeier
  • Wettkampftag (keine Entscheidungen)
  • Wettkampftag (x Entscheidungen)
  • Schaulaufen (Eiskunstlauf-Gala)
  • Schlussfeier
  • Teilnehmer

    Es qualifizierten sich Athleten von 92 Nationalen Olympischen Komitees für die Spiele. Benin, Guinea-Bissau und die Vereinigten Arabischen Emirate gaben ihr Debüt bei den Olympischen Winterspielen.

    Die Nationalen Olympischen Komitees von Russland und Belarus waren aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine weiterhin suspendiert. Wie bei den Olympischen Sommerspielen 2024 durften einzelne Athleten aus beiden Ländern als Individuelle Neutrale Athleten (AIN) an den Olympischen Winterspielen 2026 teilnehmen.[21] Diese Athleten mussten vom Internationalen Verband der jeweiligen Sportart und von einem Panel des IOC zugelassen werden. Nur die Internationale Eislaufunion (ISU) bei den Eislaufsportarten Eisschnelllauf, Eiskunstlauf und Shorttrack sowie die International Ski Mountaineering Federation (ISMF) beim Skibergsteigen erlaubten die Teilnahme von neutralen Athleten aus Russland und Belarus. Bei den Mannschaftssportarten Curling und Eishockey sowie bei Teamwettbewerben in anderen Sportarten ließ das IOC grundsätzlich keine russischen und belarussischen Athleten zu.[22]

    Teilnehmer der XXV. Olympischen Winterspiele
    Europa (1915 Athleten aus 48 Ländern)
    Amerika (499 Athleten aus 15 Ländern)
    Asien (395 Athleten aus 19 Ländern)
    • PhilippinenKnownlyx archive image Philippinen (2)
    • Saudi-ArabienKnownlyx archive image Saudi-Arabien (2)
    • SingapurKnownlyx archive image Singapur (1)
    • ThailandKnownlyx archive image Thailand (3)
    • UsbekistanKnownlyx archive image Usbekistan (2)
    • Vereinigte Arabische EmirateKnownlyx archive image Vereinigte Arabische Emirate * (2)
    Ozeanien (71 Athleten aus 2 Ländern)
    Afrika (15 Athleten aus 8 Ländern)
    Andere (21 individuelle Athleten)
    (Anzahl der Athleten)
    * 
    erstmalige Teilnahme an Winterspielen

    Erfolgreichste Athleten

    Die erfolgreichsten Teilnehmer
    Rang Athlet Nation Sportart Gold Silber Bronze Gesamt
    1 Johannes Høsflot Klæbo NorwegenKnownlyx archive image Norwegen Skilanglauf 6 0 0 6
    2 Julia Simon FrankreichKnownlyx archive image Frankreich Biathlon 3 1 0 4
    3 Quentin Fillon Maillet FrankreichKnownlyx archive image Frankreich Biathlon 3 0 1 4
    Jens van ’t Wout NiederlandeKnownlyx archive image Niederlande Shorttrack 3 0 1 4
    5 Jens Lurås Oftebro NorwegenKnownlyx archive image Norwegen Nordische Kombination 3 0 0 3
    Franjo von Allmen SchweizKnownlyx archive image Schweiz Ski Alpin 3 0 0 3
    7 Lou Jeanmonnot FrankreichKnownlyx archive image Frankreich Biathlon 2 1 1 4
    8 Anna Odine Strøm NorwegenKnownlyx archive image Norwegen Skispringen 2 1 0 3
    Éric Perrot FrankreichKnownlyx archive image Frankreich Biathlon 2 1 0 3
    Frida Karlsson SchwedenKnownlyx archive image Schweden Skilanglauf 2 1 0 3
    Jordan Stolz Vereinigte StaatenKnownlyx archive image Vereinigte Staaten Eisschnelllauf 2 1 0 3
    12 Kim Gil-li Korea SudKnownlyx archive image Südkorea Shorttrack 2 0 1 3
    Einar Hedegart NorwegenKnownlyx archive image Norwegen Skilanglauf 2 0 1 3
    14 Domen Prevc SlowenienKnownlyx archive image Slowenien Skispringen 2 0 0 2
    Xandra Velzeboer NiederlandeKnownlyx archive image Niederlande Shorttrack 2 0 0 2
    Federica Brignone ItalienKnownlyx archive image Italien Ski Alpin 2 0 0 2
    Matt Weston GroßbritannienKnownlyx archive image Großbritannien Skeleton 2 0 0 2
    Max Langenhan DeutschlandKnownlyx archive image Deutschland Rennrodeln 2 0 0 2
    Julia Taubitz DeutschlandKnownlyx archive image Deutschland Rennrodeln 2 0 0 2
    Francesca Lollobrigida ItalienKnownlyx archive image Italien Eisschnelllauf 2 0 0 2
    Alysa Liu Vereinigte StaatenKnownlyx archive image Vereinigte Staaten Eiskunstlauf 2 0 0 2

    Symbolik

    Das Logo „Futura“ (deutsch Zukunft) zeichnet in einer durchgehenden weißen Linie die Zahl 26 nach und soll die Nachhaltigkeit von Mailand–Cortina 2026 symbolisieren.[23]

    Medaillen

    Die Medaillen für die Olympischen Winterspiele wurden am 15. Juli 2025 auf einer Veranstaltung in Venedig von Valentina Marchei, der Leiterin des Ambassador-Programms der Spiele, präsentiert. Das Design der Medaillen soll Emotionen und Teamwork in den Mittelpunkt stellen. Die Medaillen bestehen aus zwei Hälften. Diese sollen die Verbindung der beiden ausrichtenden Städte Mailand und Cortina sowie den Siegeswillen und die Anstrengung, die nötig sind, um sie zu gewinnen, symbolisieren.[24]

    Auf der einen Seite sind die olympischen Ringe, auf der anderen das Logo der Spiele abgebildet. Zudem sind auf jeder Medaille die jeweilige Disziplin sowie weitere Informationen eingraviert. Eine Medaille ist einen Zentimeter dick und hat einen Durchmesser von acht Zentimetern. Die Goldmedaillen sind 500 Gramm schwer und haben zusätzlich sechs Gramm Goldanteil. Eine Silbermedaille wiegt 500 Gramm und die Bronzemedaille ist 420 Gramm schwer.[25]

    Die Anfertigung der Medaillen wurde durch die staatliche Münzprägeanstalt Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato vorgenommen. Für die Herstellung wurde wiederverwertetes Metall genutzt, das aus den eigenen Produktionsabfällen gewonnen wurde. Der Präsident des Organisationskomitees, Giovanni Malagò, versicherte im Vorfeld der Spiele, dass diese nicht kaputtgehen werden. Grund hierfür war der Umstand, dass bei den vorangegangenen Sommerspielen in Paris 2024 mehr als 100 Medaillen von Athleten zurückgegeben wurden, da diese nach wenigen Monaten beschädigt waren.[25]

    Dennoch lösten sich bei mehreren Olympioniken bereits beim Jubeln die Medaillen vom Umhängeband.[26]

    Maskottchen

    Die Maskottchen der Olympischen Winterspiele und der Winter-Paralympics 2026 sind die beiden Hermelingeschwister Tina und Milo. Tina mit ihrem weißen Winterfell repräsentiert dabei die Olympischen Winterspiele und der nur mit einer Pfote versehene Milo, die Winter-Paralympics. Ihr Name spielt auf die beiden Gastgeberorte Cortina und Mailand (italienisch Milano) an. Mit ihrer Lebhaftigkeit und Schnelligkeit verkörpern sie nach Angaben des Organisationskomitees das italienische Lebensgefühl. Zugleich überraschen sie durch ihre Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit in einem so anspruchsvollen Lebensraum wie den Bergen.[27]

    Die beiden Maskottchen wurden von den Schülern der Gesamtschule „Costantino Mustari“ in Taverna (Kalabrien) geschaffen und im Februar 2024 offiziell vorgestellt.[28]

    Kritik und Kontroversen

    Bewerbung

    Bereits vor der offiziellen Olympiabewerbung wurde die fehlende Transparenz der Kandidatur kritisiert. Turin, ursprünglich als dritter Austragungsort vorgesehen, zog sich aus diesem Grund im September 2018 von der Kandidatur zurück.[29]

    Im Gegensatz zu anderen Bewerbern wurden zudem in keinem der Austragungsorte Referenden abgehalten, in denen sich die Bevölkerung für oder gegen eine Bewerbung aussprechen konnte. In Cortina d’Ampezzo wurde ein solches von einer Bürgerinitiative vorgetragenes Anliegen vom Bürgermeister im Oktober 2018 abgeblockt.[30]

    Das bei der Abstimmung des IOC als mitausschlaggebend für Mailand – Cortina d’Ampezzo genannte Kriterium der hohen Bevölkerungszustimmung von 83 %,[1] beruhte auf einer Online-Umfrage, an der etwas mehr als 2500 Personen teilnahmen.[31] Die Repräsentativität der Umfrage wurde wegen der fehlenden Transparenz bezüglich der Auswahl der Umfrageteilnehmer infrage gestellt.[32]

    Bau, Kosten und Zustand der Anlagen

    Die Kosten für den Bau der Anlagen wurden von verschiedener Seite kritisiert und deren langfristige Nutzung angezweifelt.[33] Die Kosten der Spiele beliefen sich auf 6 Milliarden[34], wovon 3,5 Milliarden für die Infrastruktur gerechnet wurden.[35]

    Arena Santa Giulia

    Die Baukosten der für die Spiele neu gebauten Arena Santa Giulia, die als Hauptaustragungsort des olympischen Eishockeyturniers vorgesehen ist, waren rund ein Jahr vor Eröffnung der Spiele von geplanten 180 Millionen Euro bereits auf 300 Millionen Euro gestiegen.[36] Zudem kam es zu starken Verzögerungen beim Bau. Die ursprünglich für Ende 2025 geplante Eröffnung der Halle musste verschoben und die Anfang Dezember 2025 als Testveranstaltung geplanten Spiele der Division 1B der Eishockey-U20-Weltmeisterschaft in eine andere Halle verlegt werden. Die Eröffnung war nun für den 2. Februar 2026, drei Tage vor Beginn des ersten Spiels, geplant.[37]

    Darüber hinaus äußerten Vertreter der NHL, deren Spieler erstmals seit 2014 wieder an den Olympischen Winterspielen teilnehmen, Kritik an der aufgrund der verkürzten Vorbereitungszeit möglicherweise mangelnden Eisqualität und an der im Vergleich zur NHL geringeren Größe des Spielfelds.[38]

    Bereits im Oktober 2024 war publik geworden, dass die Sportstättenkommission des Nationalen Olympischen Komitees Italiens in einem Gutachten die Eignung der Anlage als Sportstätte nur befristet und unter Einschränkungen erteilt hatte. Die Anlage entspreche laut CONI nicht den Bestimmungen, nach der für jeden Zuschauer stets die Sicht auf die Spielfläche gewährleistet sei.[39] Dies gelte nach dem Gutachten insbesondere für Eishockeyspiele.[40] Die Halle sei deshalb nur mit entsprechender Ausnahmegenehmigung und nur für eine begrenzte Zahl von Eishockeyspielen durch die entsprechenden nationalen und internationalen Verbände als Spielstätte abzunehmen.[41]

    Laut Kritikern seien die Probleme mit der Halle hausgemacht, da der Bauherr CTS Eventim die Anlage von vornherein nicht als Spielstätte für Sportveranstaltungen entworfen habe, sondern als Konzerthalle.[42]

    Kunsteisbahn

    Die olympischen Wettbewerbe im Rennrodeln, Bobsport und Skeleton wurden ursprünglich auf der Kunsteisbahn Pista olimpica Eugenio Monti in Cortina d’Ampezzo geplant. Diese war im Jahr 2008 geschlossen worden; im Zuge der Olympiavergabe an Italien wurde die „Reaktivierung“ der Bahn angekündigt, damit dort die Bob-, Rennrodel- und Skeletonwettbewerbe stattfinden können.[43] Im März 2023 begann der Abriss der Bahn, um Platz für den Neubau zu machen. Die 2018 für die Olympiabewerbung ursprünglich mit 41,8 Millionen Euro angesetzten Kosten waren bis dahin bereits auf knapp 100 Millionen Euro angewachsen. Völlig unklar war im März 2023 noch, ob die Bahn nach den Olympischen Spielen überhaupt rentabel weiterbetrieben werden kann.[44] Im Juli 2023 waren die Abbrucharbeiten abgeschlossen.[45] Bei der nachfolgenden öffentlichen Ausschreibung für die Vergabe des Neubaus wurden keine Angebote abgegeben. Auch nachdem eventuelle Baufirmen direkt kontaktiert worden waren, fand man keinen bereitwilligen Auftragnehmer. Die Baufirmen führten an, dass aufgrund der stark angestiegenen Energie- und Materialkosten das Projekt für sie nicht rentabel sei.[46] Mitte Oktober 2023 wurde der Bau einer neuen Bahn in Cortina verworfen. Damit gab es keinen wettbewerbsfähigen Eiskanal mehr in Italien. Eine eventuelle Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Olympiabahn in Cesana Pariol war zuvor vom italienischen Sportminister Andrea Abodi wegen zu hoher Kosten abgelehnt worden.[47] Stattdessen sollten die Olympiaorganisatoren auf eine bestehende Anlage im Ausland (wie den Olympia Eiskanal Igls in Innsbruck oder die Kunsteisbahn Königssee in Bayern) zurückgreifen müssen.[48]

    Anfang 2024 kam es zum Streit zwischen der italienischen Regierung und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Während die italienische Regierung um Minister Matteo Salvini im Februar bekannt gab, die Eisbahn in Cortina d’Ampezzo bis März 2025 wiederaufzubauen, um die Wettkämpfe im eigenen Land austragen zu können, plädierte das IOC für die Nutzung einer ausländischen Eisbahn.[49] Kritikpunkte waren vor allem Zweifel an der rechtzeitigen Fertigstellung[50] (Neubau einschließlich Tests und Prüfverfahren) aufgrund der knappen Zeit bis zu den Winterspielen, die hohen Kosten für den Neubau von ca. 82 Millionen Euro aus öffentlichen Geldern bei ohnehin hohen Ausgaben für die Olympischen Winterspiele 2026 sowie die unsichere Nachnutzung der Bahn nach den Winterspielen. Athleten und Sportverbände sprachen sich ebenfalls gegen eine Auslagerung ins Ausland und für die Verwendung einer Eisbahn in Italien aus, um Teil der Olympischen Spiele zu sein.

    Nach Baustart im Frühjahr 2024 lagen die Arbeiten an der Bahn im September im Zeitplan. Die Prüfung und Freigabe der Strecke war für den März 2025 vorgesehen.[51]

    Biathlonzentrum

    Laut Bewerbungsunterlagen wurden die Kosten der für die Spiele notwendigen Umbauarbeiten in der Südtirol Arena in Antholz mit 5,4 Millionen US-Dollar angegeben.[52] 2021 gab das Organisationskomitee bekannt, dass für die Anpassung der Sportstätte 28,5 Millionen Euro nötig seien, das Biathlonkomitee Rasen-Antholz war von 71,5 Millionen Euro ausgegangen.[53] Im Juni 2024 begannen die Umbauarbeiten an der Sportstätte Antholz. Im Juli 2025 waren nach Angaben der Provinz Bozen – Südtirol die Kosten auf über 58,5 Millionen Euro angewachsen und umfassten unter anderem den Neubau der Beschneiungsanlage, die Modernisierung des Stadions, eine neue Flutlichtanlage sowie ein neues Speicherbecken.[54] Kritiker bezeichneten die Umbauarbeiten als „überdimensioniert“[55] und kritisierten die mangelnde Transparenz bei der Vergabe der Aufträge sowie die unzureichende Einhaltung von Umweltschutzauflagen.[56]

    Skisprungschanzen

    In der Bewerbung für die Winterspiele war für das Stadio del salto Giuseppe Dal Ben in Predazzo eine auf Nachhaltigkeit basierende Modernisierung der bestehenden Anlagen für 8,7 Millionen Euro vorgesehen. Im August 2022 wurde stattdessen ein Projekt vorgestellt, das den vollständigen Abriss und Neubau der Schanzen umfasste. Die dafür veranschlagten Kosten betrugen 2022 bereits 36,6 Millionen Euro. Völlig unklar waren bei der Verabschiedung des Neubauprojektes durch den Gemeinderat von Predazzo die zukünftigen jährlichen Betriebskosten.[57] Bis zum Frühjahr 2024 waren die Kosten auf über 41 Millionen Euro in die Höhe geschnellt. Nach Aussage der Verantwortlichen entsprachen die bestehenden Schanzen nicht mehr den Vorgaben, weshalb ein Neubau unausweichlich war.[58]

    Ursprünglich sollte die Anlage bereits zur Saison 2024/25 für Wettkämpfe zur Verfügung stehen. Aufgrund von Verzögerungen beim Bau wurde dieser Termin nicht eingehalten und die als Test vorgesehenen Weltcups abgesagt. Beide neuen Schanzen wurden schließlich am 11. Juli 2025 zertifiziert.[59][60] Sie wurden im Rahmen des Skisprung-Grand-Prix 2025 und des Grand Prix der Nordischen Kombination vom 18. bis 21. September 2025 eingeweiht,[61] wobei am wettkampffreien Freitag die offizielle Einweihungszeremonie stattfinden sollte. Im Zusammenhang mit dem Wettbewerb gerieten die neuen Schanzen in Kritik, nachdem sich mit der Österreicherin Eva Pinkelnig und der Kanadierin Alexandria Loutitt zwei erfahrene Springerinnen erhebliche Knieverletzungen zuzogen.[62] Als bei derselben Veranstaltung die japanische Kombiniererin Haruka Kasai schwer am Knie verletzt wurde, wurden Nachbesserungen angekündigt.[63] Im November 2025 wurde mitgeteilt, dass die Neigung des Schanzentisches sowohl auf der Groß- als auch der Normalschanze um 0,5 Grad erhöht wurde.[64]

    Langlaufzentrum

    Das Langlaufzentrum Centro del fondo e del biathlon Fabio Canal in Tesero im Fleimstal zählt laut des Bewerbungsdossiers zu den bestehenden Sportstätten, die bereits „perfekt ausgestattet“ seien. Dennoch waren Umbauten in Höhe von 9,8 Millionen US-Dollar veranschlagt worden, der Großteil davon für zeitlich befristete Baumaßnahmen.[65] Im August 2023 begannen die Umbauarbeiten, für die die Autonome Provinz Trient bis dahin 18,6 Millionen Euro bewilligt hatte.[66] Aufgrund gestiegener Rohstoffpreise wurden die Mittel im Laufe des Jahres 2023 erneut aufgestockt. Zudem wurde der Bau von weiteren Einrichtungen bewilligt, die ursprünglich nicht vorgesehen waren, sodass sich die Gesamtkosten bis dahin auf 22,4 Millionen Euro beliefen.[67]

    Zu den anfangs nicht geplanten Projekten, die mit Olympiamitteln finanziert werden, zählt der umstrittene Bau einer 2,2 Kilometer langen Rollskipiste. Eine solche Piste war erst 2020 am Lavazèjoch eröffnet worden, nachdem der ursprünglich in Tesero geplante Bau am Widerstand der Bevölkerung gescheitert war.[68] Umweltschutzverbände kritisierten den Bau, weil dadurch weitere wertvolle landwirtschaftliche Flächen zerstört und zersplittert würden.[69] Kritik wurde auch gegenüber dem Ausbau der Beschneiungsanlage geäußert. Laut Bewerbungsdossier sollte der Wasserbedarf für die künstliche Beschneiung der Langlaufloipen in Tesero aus 54 Trinkwasserbrunnen gedeckt werden.[70] Ein bereits andernorts genutztes Verfahren, das bei Wasserknappheit allerdings auch die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung infrage stellt.[71] Um den Bedarf für die olympischen Wettbewerbe zu sichern, wurde an dem am Wettkampfgelände vorbeifließenden Avisio ein Einlaufwerk errichtet, das allerdings in einem Natura-2000-Schutzgebiet liegt. Laut der zuständigen Dienststelle für Nachhaltigkeit und Schutzgebiete der Provinz würde der Betrieb eine effektive Umweltveränderung im Schutzgebiet bewirken. Es stellte sich zudem heraus, dass der Bau nicht dem Flächennutzungsplan entsprach, weshalb im Nachhinein eine Ausnahmegenehmigung wegen „übergeordneten Interesses“ erlassen wurde.[72]

    Verteilung von Unterkünften und Wettkampfstätten

    Verschiedene Beteiligte kritisierten, dass die Wettkampfstätten auf sieben Orte verteilt waren und es kein gemeinsames olympisches Dorf gab. So fanden z. B. die Frauen- und Männerwettbewerbe im Alpinen Skisport erstmals an unterschiedlichen Orten statt.[33]

    Unterbringung der Freiwilligen

    Für die Olympischen Winterspiele Milano-Cortina und die Paralympics wurden laut Organisationskomitee 18.000 Freiwillige für das „Team 26“ rekrutiert.[73] Etwa 130.000 hatten sich als Freiwillige beworben. Wenige Wochen vor den Spielen gab es zahlreiche Absagen. Allein in Mailand fehlten im Januar 2026 etwa 1.000 Freiwillige. Als Grund wurden insbesondere die hohen Unterhaltskosten angegeben.[74] Für die Absagen wurde das Organisationskomitee verantwortlich gemacht, das erst im Januar 2026 den Einsatzort mitteilte und damit die Suche nach Unterkünften erschwerte. Die Freiwilligen tragen die Kosten für Übernachtung, Anreise und Verpflegung selbst.[75] Um den Turnover während der Spiele gewährleisten zu können, wurden wenige Tage vor Beginn der Spiele Alpini des Reservistenverbandes ANA (Associazione Nazionale Alpini) herangezogen und die Altersobergrenze der Freiwilligen auf 70 Jahre erhöht.[76] 160 für Cortina d’Ampezzo bestimmte Alpini wurden in Notunterkünften zunächst ohne Warmwasser und Heizung untergebracht, worauf 20 die sofortige Heimreise antraten.[77] Andere Freiwillige aus den Reihen des Katastrophenschutzes wurden aufgefordert mit Schlafsack und Kissen anzureisen, da ihnen nur eine Liege ohne Bettzeug zur Verfügung gestellt werden könne.[78]

    Proteste

    Bei einem Protestzug durch Mailand gegen die Olympischen Spiele kam es einen Tag nach der Eröffnungsfeier in San Siro zu Krawallen.[79] Die nach Presseangaben bis zu 10.000 Demonstranten[80] – die Polizei sprach von 3000 Teilnehmern – protestierten gegen ein Entwicklungsmodell, das auf Spekulation und dem Abbau von Arbeitsschutzmaßnahmen basiert, mit nutzlosen Bauvorhaben, Zubetonierung und Ausbeutung prekärer Arbeitsverhältnisse.[81] Der vom Komitee für nicht nachhaltige Olympische Spiele 2026 organisierte Demonstrationszug wandte sich auch gegen die Praxis, wie mithilfe einer Großveranstaltung Bauvorhaben und Projekte, die für die Veranstaltung selbst nicht unbedingt notwendig und sonst oft nicht realisierbar wären, durchgesetzt werden.[82] Protestiert wurde auch gegen die Anwesenheit von Mitarbeitern der US-amerikanischen Behörde ICE bei den Spielen.[83] Etwa 100 gewaltbereite Demonstranten setzten sich vom Protestzug ab und griffen die Sicherheitsbeamten mit Feuerwerkskörpern und Flaschen an. Die Polizei antwortete mit Tränengas, Wasserwerfern und Schlagstöcken. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen.[79] Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bezeichnete diejenigen, die gegen die Winterolympiade demonstrierten, als „Feinde Italiens“. Zur Demonstration hatten auch Parteien, Gewerkschaften und Organisationen der Linken und der linken Mitte aufgerufen.[84]

    Sabotageakte auf Eisenbahnstrecken

    Wie bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris wurden nach der Eröffnungsfeier bei mehreren Sabotageakten verschiedene Streckenabschnitte der italienischen Eisenbahnen beschädigt. Niemand bekannte sich zu den Anschlägen. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie von Gruppierungen mit anarchistischem Hintergrund durchgeführt wurden und im Zusammenhang mit der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele stehen. Von den Sabotageakten waren Streckenabschnitte rund um den Eisenbahnknotenpunkt Bologna betroffen.[85] Es kam zu Ausfällen im Schienenverkehr und zu stundenlangen Verspätungen.[86] Zwei Tage nach den Sabotageakten tauchte auf einer von italienischen Anarchisten betriebenen Webseite ein Aufruf zu weiteren Sabotageangriffen gegen die Olympischen Spiele auf.[87] In der Nacht vom 10. auf den 11. Februar 2026 kam es zu einem weiteren Sabotageakt bei Abbadia Lariana an der Veltlinbahn, die Mailand mit dem Veltlin verbindet, einem der Austragungsorte der Spiele.[88] Am Morgen des 14. Februar 2026 wurden nach dem gleichen Muster die Schnellfahrstrecken Florenz-Rom und Rom-Neapel sabotiert. Erneut kam es zu stundenlangen Verspätungen.[89]

    Doping

    Vier Tage vor Beginn der Spiele wurde die für die italienische Mannschaft nominierte Biathletin Rebecca Passler positiv auf den verbotenen Wirkstoff Letrozol getestet und suspendiert.[90] Die Suspendierung wurde am 13. Februar 2026 von einem Berufungsgericht der nationalen Anti-Doping-Behörde aufgehoben.[91]

    Commons: XXV. Olympische Winterspiele – Sammlung von Bildern und Videos

    Einzelnachweise

    1. a b Mailand ist Gastgeber der Winterspiele 2026. dpa-Meldung auf Sueddeutsche.de, 24. Juni 2019, archiviert vom Original am 24. Juni 2019;.
    2. Il Villaggio Olimpico di Scalo Romana diventa il più grande studentato convenzionato d’Italia. In: euroborsa.it. 30. September 2025, abgerufen am 10. Januar 2026.
    3. a b Felix Neureuther · Olympia im Wandel? In: ardmediathek.de. 30. Januar 2026, abgerufen am 4. Februar 2026.
    4. Stephan Flohr: „Alles ist super, nur ein Fernseher und Schreibtisch wären schon schön“, sagt der Bundestrainer. In: welt.de. 4. Februar 2026, abgerufen am 4. Februar 2026.
    5. Bormio Olympic Village. In: olympics.com. Abgerufen am 4. Februar 2026.
    6. Olympia-Stiftung übernimmt: Vier Niederrasener Hotels werden umgebaut. In: rainews.it. 13. Januar 2026, abgerufen am 4. Februar 2026.
    7. Predazzo Olympic & Paralympic Village. In: olympics.com. Abgerufen am 4. Februar 2026.
    8. Der Präsident der Italienischen Republik, Sergio Mattarella, hat den Kessel der olympischen Flamme von Milano Cortina 2026 entzündet. In: olympics.com. 5. Dezember 2025, abgerufen am 7. Dezember 2025.
    9. Propalästinensische Demonstranten wollen offenbar Fackellauf stören – Polizei greift ein. In: welt.de. 6. Dezember 2025, abgerufen am 7. Dezember 2025.
    10. Olympische Flamme in Mailand eingetroffen. In: ran.de. 5. Februar 2026, abgerufen am 6. Februar 2026.
    11. Olympia 2026 im Ticker: Vorhang auf! Die 25. Winterspiele sind eröffnet. 6. Februar 2026, abgerufen am 6. Februar 2026.
    12. Das Design der beiden Feuerschalen für Milano Cortina 2026 wurde enthüllt. In: olympics.com. 20. Januar 2026, abgerufen am 4. Februar 2026.
    13. Olympia: Pfiffe für Israel und Vance, Jubel für Ukraine. In: allgemeine-zeitung.de. 8. Februar 2026, abgerufen am 6. Februar 2026.
    14. Olympia: Pfiffe für Israel und Vance, Jubel für Ukraine. allgemeine-zeitung.de, 6. Februar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026.
    15. US-Sender zensiert Buhrufe gegen Vance. n-tv.de, 7. Februar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026.
    16. 2023-06-20 – Milano Cortina 2026 Event Programme. (PDF) In: olympics.com. 20. Juni 2023, abgerufen am 13. Juli 2023 (englisch).
    17. a b IOC ändert Wettbewerbe bei Alpinen und Nordischen. In: ORF.at. 20. Juni 2023, abgerufen am 21. Juni 2023.
    18. Ski Nordisch: Kombi-Damen sehen für Olympia Rote Karte. In: orf.at. 21. September 2022, abgerufen am 22. September 2022.
    19. Olympia: Rückschlag für Nordische Kombination. In: orf.at. 24. Juni 2022, abgerufen am 24. Juni 2022.
    20. Competiton Schedule v.7 (by session). In: milanocortina2026.olympics.com. Milano Cortina 2026, 9. Dezember 2024, abgerufen am 10. Dezember 2024 (englisch).
    21. Russen dürfen bei Olympia 2026 nur als neutrale Einzelathleten antreten. In: Der Spiegel. 19. September 2025, abgerufen am 30. September 2025.
    22. IOC bekräftigt – russische Teams auch 2026 ausgeschlossen. In: Sportschau. 27. Mai 2025, abgerufen am 30. September 2025.
    23. Offizielles Emblem für Olympische Winterspiele Milano Cortina 2026 vorgestellt. International Bobsleigh & Skeleton Federation (IBSF), 31. März 2021, abgerufen am 8. Februar 2026.
    24. Milano Cortina 2026 enthüllt die Medaillen für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele. In: olympics.com. 15. Juli 2025, abgerufen am 6. Februar 2026.
    25. a b So schauen die Olympia-Medaillen 2026 aus. In: orf.at. 16. Juli 2025, abgerufen am 6. Februar 2026.
    26. Sabrina Gerstmaier: Medaillen bei Olympia reißen vom Band ab: Was steckt dahinter? In: BR24. Bayerischer Rundfunk, 10. Februar 2026, abgerufen am 10. Februar 2065.
    27. La storia di Tina e Milo, le Mascotte dei Giochi. In: olympics.com. Abgerufen am 14. Februar 2026 (italienisch).
    28. Monica Di Francesco: Chi sono gli ermellini Tina e Milo, le mascotte delle Olimpiadi Invernali 2026. In: corriere.it. 11. Februar 2026, abgerufen am 14. Februar 2026 (italienisch).
    29. Appendino: “Il no di Torino per le Olimpiadi è dovuto alla mancanza di chiarezza”. In: lastampa.it. 19. September 2018, abgerufen am 25. Dezember 2025 (italienisch).
    30. Referendum Olimpiadi 2026: il Sindaco, in accordo con la minoranza, respinge la richiesta. In: vocidicortina.it. 17. Oktober 2018, abgerufen am 25. Dezember 2025 (italienisch).
    31. Hosting the Winter Olympic Games 2026 – Research. Italy:Wave 2 March 2019. Publicis Media (PDF).
    32. Michele Filippucci: Behind the Olympic curtain. In: sinfo-project.eu. Abgerufen am 25. Dezember 2025 (englisch).
    33. a b Ein Jahr vor Olympia: Baustellen und zu große Versprechungen? In: br.de. Bayerischer Rundfunk, 7. Februar 2025, abgerufen am 19. Juli 2025.
    34. Milano-Cortina Winter Olympics Cost Overruns Will Not Strain Budgets | S&P Global Ratings
    35. COSTS OF MILANO-CORTINA 2026 WINTER OLYMPICS EXPLAINED
    36. Olivia Gerstenberger: Ein Jahr vor Olympia: Bauprojekte in Mailand und Cortina in Verzug. In: Deutschlandfunk. Deutschlandradio, 5. Februar 2025, abgerufen am 23. Dezember 2025.
    37. Michael Schleicher: Italien droht eine Olympia-Blamage. In: web.de. 13. Dezember 2025, abgerufen am 23. Dezember 2025.
    38. Marc Schwarz: IOC droht Eishockey-Blamage: Kommen NHL-Spieler doch nicht? In: Kleine Zeitung. 14. Dezember 2025, abgerufen am 23. Dezember 2025.
    39. Duccio Facchini: Necessità di deroghe e omologazioni: ecco il parere del Coni sull’Arena “olimpica” di Milano. In: altreconomia.it. 2. Oktober 2024, abgerufen am 19. Januar 2026 (italienisch).
    40. CONI | Commissione Impianti Sportivi Protocollo n. 58 AM/cc. (PDF) In: altreconomia.it. 1. März 2023, abgerufen am 19. Januar 2026 (italienisch).
    41. Daniele Fiori: Milano-Cortina, la denuncia dagli Usa: “La pista da hockey nella nuova arena è più corta rispetto agli standard NHL”. In: ilfattoquotidiano.it. 13. Januar 2026, abgerufen am 19. Januar 2026 (italienisch).
    42. Gianni Santucci: Milano, il Palaitalia per le Olimpiadi 2026 «non a norma» per l’hockey sul ghiaccio secondo il Coni: serviranno le deroghe. In: milano.corriere.it. 2. Oktober 2024, abgerufen am 19. Januar 2026 (italienisch).
    43. Mailand-Cortina d'Ampezzo bekommt Zuschlag für Olympische Winterspiele 2026. In: ibsf.org. International Bobsleigh & Skeleton Federation, 24. Juni 2019, abgerufen am 19. April 2020.
    44. Sono iniziati i lavori per la contestata pista da bob a Cortina. In: ilpost.it. 7. März 2023, abgerufen am 28. April 2023 (italienisch).
    45. Luca Andreazza: Demolita la pista da bob a Cortina, “La ricostruzione dall’autunno”. E sulle varianti non c’è già più tempo: “Speriamo che siano pronte almeno in parte per le Olimpiadi”. In: ildolomiti.it. 26. Juli 2023, abgerufen am 16. Oktober 2023 (italienisch).
    46. Sara Monaci: Milano Cortina, la pista da bob è ancora senza costruttore. In: ilsole24ore.com. 21. September 2023, abgerufen am 16. Oktober 2023 (italienisch).
    47. Maurizio Tropeana: Il ministro boccia la pista da bob di Cesana: troppo costosa. In: lastampa.it. 15. Oktober 2023, abgerufen am 16. Oktober 2023 (italienisch).
    48. Aus für Bobbahn in Cortina: Regierung bläst Neubau ab. In: rainews.it. RAI, 16. Oktober 2023, abgerufen am 16. Oktober 2023.
    49. Christian Mixa: IOC gegen die Italo-Connection: Umstrittene Bobbahn für Olympia 2026 kommt. In: sportschau.de. Abgerufen am 2. Dezember 2024.
    50. IOC übt scharfe Kritik an geplantem Eiskanal. In: heute. Zweites Deutsches Fernsehen, 3. Februar 2024, abgerufen am 11. Oktober 2024.
    51. Erfolgreiches Treffen in Cortina d'Ampezzo: Olympiabahn Eugenio Monti. In: ibsf.org. International Bobsleigh & Skeleton Federation, 9. September 2024, abgerufen am 2. Dezember 2024.
    52. Milano Cortina 2026 Candidate City Olympic Winter Games, S. 21 PDF
    53. Olympia 2026: Gelder für Stadion Antholz und Umfahrung Percha. In: news.provinz.bz.it. 9. März 2021, abgerufen am 8. Dezember 2025.
    54. Olympische Winterspiele Mailand Cortina 2026 – Aufstellung der Ausgaben für Investitionen PDF
    55. Axel Wolfsgruber: Ex-Skifahrer Felix Neureuther fassungslos: „Es sind überdimensionierte und seelenlose Retortenstädte“. In: focus.de. 24. Februar 2024, abgerufen am 8. Dezember 2025.
    56. Samuele Doria: Occhi puntati su Anterselva per le gare di biathlon alle prossime Olimpiadi. La storia e il presente della disciplina guardano alla rinnovata Südtirol Arena. In: ildolomiti.it. 17. Oktober 2025, abgerufen am 8. Dezember 2025.
    57. Andrea Orsolin: Trampolini del salto a Predazzo, ok ai lavori da 36,6 milioni di euro. Ma le minoranze non votano: queste Olimpiadi che cosa porteranno? E i costi di gestione? In: ladige.it. 27. August 2022, abgerufen am 23. Mai 2024 (italienisch).
    58. G. Fin: Dal Centro sci di fondo di Tesero al caso dei trampolini, Report (VIDEO): “A Predazzo costi quintuplicati per le opere in vista delle Olimpiadi”. In: ildolomiti.it. 20. Mai 2024, abgerufen am 23. Mai 2024 (italienisch).
    59. No. 285 / ITA 8 CERTIFICATE OF JUMPING HILL 1st certificate after renewing. FIS, 11. Juli 2025, abgerufen am 24. August 2025 (englisch). (PDF; 292 kB)
    60. No. 286 / ITA 9 CERTIFICATE OF JUMPING HILL 1st certificate after renewing. Internationaler Skiverband, 11. Juli 2025, abgerufen am 24. August 2025 (englisch). (PDF; 292 kB)
    61. Val Di Fiemme (ITA) – FIS Ski Jumping Summer Grand Pix. Internationaler Skiverband, abgerufen am 24. August 2025 (englisch).
    62. Drei verletzte Skispringerinnen – Weltverband unter Druck. In: Spiegel Online. 23. September 2025, abgerufen am 23. September 2025.
    63. Sturzserie auf Olympiaschanze! In: sport1.de. 22. September 2025, abgerufen am 9. Dezember 2025.
    64. Leggera modifica ai trampolini di Predazzo: aumentata di 0,5° l’incidenza del dente in vista delle Olimpiadi. In: neveitalia.it. 3. November 2025, abgerufen am 9. Dezember 2025 (italienisch).
    65. Milano Cortina 2026 Candidate City Olympic Winter Games, S. 13, 21 PDF
    66. Olimpiadi 2026: avviati i lavori (da 18,6 milioni) per lo stadio del fondo di Tesero. In: ildolomiti.it. 31. August 2023, abgerufen am 7. Januar 2026 (italienisch).
    67. Flavia Pedrini: Olimpiadi, per lo stadio del fondo altri 6,9 milioni: in tre anni conto raddoppiato. In: ladige.it. 28. September 2023, abgerufen am 7. Januar 2026 (italienisch).
    68. Pietro Lacasella: Pista di ski-roll di Tesero? Manca la fantasia: la neve scarseggia, il clima cambia e noi continuiamo con la stessa mentalità che ha causato l’attuale crisi ambientale. In: ildolomiti.it. 13. November 2022, abgerufen am 7. Januar 2026 (italienisch).
    69. L’impatto delle Olimpiadi Milano Cortina 2026 sul Trentino. In: mountainwilderness.it. Mountain Wilderness, 18. September 2022, abgerufen am 7. Januar 2026 (italienisch).
    70. Milano Cortina 2026 Candidate City Olympic Winter Games, S. 64.
    71. Paolo Valenti: Olimpiadi Milano-Cortina, neve (artificiale) a tutti i costi. Ma c’è il rischio che non sia abbastanza. In: lavialibera.it. 30. Dezember 2025, abgerufen am 7. Januar 2026 (italienisch).
    72. Andrea Orsolin: Tesero, l’acqua dell’Avisio per creare la neve delle Olimpiadi: non si potrebbe ma la Provincia autorizza. In: ladige.it. 5. März 2024, abgerufen am 7. Januar 2026 (italienisch).
    73. Le curiosità sui 18.000 volontari e volontarie di Milano Cortina 2026. In: olympics.com. Abgerufen am 7. Februar 2026 (italienisch).
    74. Massimiliano Castellani: Troppo cari questi Giochi, fioccano rinunce tra i volontari olimpici. In: avvenire.it. 17. Januar 2026, abgerufen am 7. Februar 2026 (italienisch).
    75. Laura Berlinghieri: Olimpiadi Milano Cortina, ora è fuga dei volontari. In: ilnordest.it. 23. Januar 2026, abgerufen am 7. Februar 2026 (italienisch).
    76. “Olimpiadi, volontari abbandonati a loro stessi, alpini costretti a richiamare gli over 65: la situazione è drammatica, qualcuno spieghi cosa sta succedendo”. In: ildolomiti.it. 25. Januar 2026, abgerufen am 7. Februar 2026 (italienisch).
    77. Alpini volontari alle Olimpiadi, ma lasciati al freddo. In: ilnordest.it. 7. Februar 2026, abgerufen am 7. Februar 2026 (italienisch).
    78. Giuseppe Pietrobelli: Costretti a dormire con il sacco a pelo dentro un’ex canonica: il trattamento riservato ai volontari della Protezione Civile per le Olimpiadi. In: ilfattoquotidiano.it. 5. Februar 2026, abgerufen am 7. Februar 2026 (italienisch).
    79. a b Krawalle in Mailand bei Demonstration gegen Olympische Spiele. In: spiegel.de. 7. Februar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026.
    80. Scontri alla manifestazione contro le Olimpiadi: la polizia usa idranti e lacrimogeni. In: milanotoday.it. 7. Februar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026 (italienisch).
    81. Tensione a Milano al corteo contro le Olimpiadi: lanci di petardi, la polizia risponde con cariche e idranti. 5 fermati. In: ilfattoquotidiano.it. 7. Februar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026 (italienisch).
    82. Chi siamo. In: cio2026.org. Abgerufen am 8. Februar 2026 (italienisch).
    83. Milano, manifestazione contro le Olimpiadi: 5mila in corteo, fuochi d’artificio e cariche. In: repubblica.it. 7. Februar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026 (italienisch).
    84. Andrea Bachstein: Mit Gewalt gegen Olympia. In: sueddeutsche.de. 8. Februar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026.
    85. Federica Nannetti: Bologna, sabotaggio alla linea ferroviaria e caos treni: «Cavi danneggiati, l’ipotesi di un atto anarchico contro i Giochi», a Pesaro cabina incendiata. Salvini: «Atto di delinquenza». In: corriere.it. 7. Februar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026 (italienisch).
    86. Michele Maestroni: Caos treni e “sabotaggi”, la Procura apre un’inchiesta per terrorismo. Meloni: “Nemici dell’Italia”. In: bolognatoday.it. 8. Februar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026 (italienisch).
    87. Michele Maestroni: “Fuoco alle Olimpiadi”: il messaggio degli anarchici dopo l’attentato alle ferrovie e le indagini sull’ordigno inesploso. In: bolognatoday.it. 10. Februar 2026, abgerufen am 12. Februar 2026 (italienisch).
    88. Sabotaggio della linea Milano-Tirano: indaga sezione antiterrorismo della procura. In: milanotoday.it. 11. Februar 2026, abgerufen am 12. Februar 2026 (italienisch).
    89. Sabotaggi su AV Roma-Napoli e Roma-Firenze, ritardi fino a 140 minuti. Salvini: “Nessuno minimizzi”. In: rainews.it. 14. Februar 2026, abgerufen am 15. Februar 2026 (italienisch).
    90. Doping-Schock vor Olympia: Südtirolerin positiv getestet. In: sportnews.bz. Abgerufen am 2. Februar 2026.
    91. Berufung erfolgreich: Doping-Suspendierung von Passler aufgehoben - Start möglich. In: sportschau.de. 13. Februar 2026, abgerufen am 13. Februar 2026.