Slopestyle



Slopestyle oder Hindernisparcoursstil ist eine Wettkampfform, die aus dem Snowboard-Fahren und Freeskiing kommt. Sie findet zunehmend auch im Mountainbike-Fahren Verbreitung. Dabei wird ein Parcours mit unterschiedlichen Hindernissen auf Mountainbike, Snowboard oder Ski in einem zusammenhängenden Lauf durchfahren und die Fahrt von einem Preisrichter bewertet.
Das Parcoursdesign für Mountainbike und Snowboard bzw. Ski ist sehr ähnlich. Ein Slopestyleparcours besteht aus Abschnitten mit Rails und Boxen und mehreren, meist zwei bis drei Kicker. Parcours für professionelle Wettbewerbe, wie für die Olympischen Winterspiele weisen meist zwei Abschnitte mit Rails und drei große Kicker auf.[1] Der Parcours weist eine Länge von über 600 Metern auf und die Kicker ermöglichen Sprungweiten von bis zu 25 Metern.
Ein Mountainbike-Hindernisparcours setzt sich aus Drops (bis zu zehn Metern Höhe), Dirtjumps, Wallrides und weiteren Hindernissen zusammen. Der Parcours ist so gestellt, dass die Fahrer mehrere Möglichkeiten haben, die einzelnen Elemente zu kombinieren. Es wird gewertet, wie der Fahrer die einzelnen Elemente nutzt, welche Tricks er vollführt und wie eindrucksvoll er diese Tricks durchführt. Der Fahrer verwendet beim Mountainbiken ein möglichst stabiles und wendiges Rad, um möglichst schwierige Tricks zu meistern. Die Fahrer werden von Judges (Schiedsrichtern) bewertet.
Das Internationale Olympische Komitee nahm am 4. Juli 2011 Slopestyle in das Programm der Olympischen Winterspiele 2014 auf. Dazu gehören Slopestyle für Skifahrer und Snowboarder.[2] Erste Olympiasieger im Snowboard Slopestyle wurden Jamie Anderson und Sage Kotsenburg, im Freestyle-Skiing Dara Howell und Joss Christensen.
Weblinks
- Ski Slopestyle: Szene, Lifestyle meets Olympia ( vom 17. Juli 2014 im Internet Archive)
- Ski-Slopestyle 1, 2 oder 3 TV