Scherenschnitt

Ein Scherenschnitt ist ein figuratives, meist aus Tonpapier oder -karton herausgeschnittenes, gegenständliches oder ornamentales Bild, und wird auch Schattenbild oder Silhouette genannt.
Der Fachbegriff für die kunsthandwerkliche Technik der Herstellung von Scherenschnitten lautet Psaligraphie (vom griechischen ψαλίδι [psalídi] = Schere und γράφειν [gráphein] = schreiben, zeichnen), sinngemäß also das Zeichnen mit einer Schere. Manchmal wird fälschlicherweise auch das Verfahren selbst, also die Tätigkeit, als Scherenschnitt bezeichnet; korrekte Bezeichnungen dafür lauten Scherenschnittkunst oder Silhouettenschnitt. International werden statt Begriffen, die vergleichbar mit Silhouettenschneider oder Scherenschnittkünstler sind, auch oft vereinfachend die Bezeichnungen Silhouetteur und Silhouettist für die Ausübenden dieser Kunst verwendet.
Dabei werden mit geeigneten Scheren und Klingen entweder freihändig oder entlang von vorgezeichneten Umrisslinien, normalerweise aus einem einzigen Blatt, teilweise sehr filigrane und komplizierte Motive ausgeschnitten. Das kann z. B. auch die mit Hilfe eines Pantografen übertragene und verkleinerte Kontur von einem Schattenriss sein.
Als Material wurde und wird traditionell dafür hauptsächlich schwarzes Papier verwendet, welches üblicherweise nach Fertigstellung der Silhouette zwecks Fixierung für eine Rahmung auf einen kontrastierenden weißen Trägerkarton geklebt wird.
Allgemeines
Nach der Erfindung des Papiers begannen die Menschen sicher recht bald, nachdem sich die Technik seiner Herstellung verbreitet hatte, dieser neue Werkstoff dann in größerer Menge zur Verfügung stand und damit entsprechend billig wurde, dessen Eigenschaften zu erforschen und über die ursprünglichen Einsatzzwecke wie Schreiben, Zeichnen, Malen und Drucken hinaus auf weitere Anwendungsbereiche auszudehnen.
Als eines dieser Gebiete entstand dann die Papierkunst und neben dem künstlerischen Einfärben, Bemalen und Bedrucken können dabei das kunstvolle Zerschneiden von Papier, also die zweidimensionale Schnittkunst, und die dreidimensionale Faltkunst unterschieden werden. Diese Techniken können an einem Objekt sowohl miteinander kombiniert, als auch zusammen mit weiteren wie dem kunstvollen Zerreißen oder Zerknittern vorkommen.
Weitere Richtungen der Papierschnittkunst bzw. verwandte Anwendungen sind die Collage, die vielen nationalen und regionalen Varianten des Schattenspiels oder Schattentheaters, handgefertigte Formen des Papiertheaters, frühe Formen der kinematographischen Animation, eher triviale Anwendungen wie Puzzlespiele, Tangram u. dgl., sowie die vielfältigen Ausprägungen, meist ornamentaler und dekorativer Art, in der Volkskunst. Außerdem verwandt, da vom Prinzip her identisch, ist auch das Laubsägen, bei dem mit einer Spezialsäge aus dünnen Holzplatten Motive herausgearbeitet werden.
Das Papierschneiden als künstlerische Betätigung kann von jedem mehr oder weniger sofort ausgeübt werden und führt recht einfach, schnell und preiswert zu ansprechenden ästhetischen Ergebnissen, z. B. mittels der Falttechnik (s. dort).

Daher ist das Basteln mit Papier und Schere auch ein wichtiges Element der Früherziehung und auch bei den Kindern sehr beliebt, da es durch die quasi unbegrenzte Vielfalt von Farben und Formen und der Möglichkeit der Kombination mit anderen Techniken wie Kleben und Malen die Fantasie anregt, die Kreativität fördert und somit zu vielfältigen, ganz unterschiedlichen Ergebnissen wie Girlanden, Mobiles oder Lampions führen kann.
Des Weiteren werden dadurch auch die Feinmotorik, die Auge-Hand-Koordination, die Konzentrationsfähigkeit, sowie auch das Sozialverhalten durch das gemeinsame Anfertigen von Collagen trainiert und verbessert.[1][2]
Geschichte
Der Scherenschnitt, ursprünglich in Nordchina beheimatet, ist eine der ältesten Volkskünste Chinas und seit der Zeit der Nördlichen Dynastie (4. bis 6. Jahrhundert) belegt. Scherenschnitte wurden zwischen Papier- oder Textillagen am Fenster oder vor Lichtquellen postiert. Stil und Farbgebung hatten je nach Provinz und Zeit eine eigene Spezifik.[3]
Material

Grundsätzlich kann jedes dünne Material verwendet werden, das sich mit Schere, Messer oder ähnlichen Werkzeugen zerteilen lässt.
Werkzeug

Es kann grundsätzlich jeder Gegenstand benutzt werden, mit dem man dünne Materialien zerteilen kann.
Technik

Beim Scherenschnitt wird Papier oder ein anderes flaches Material mittels einer Schere oder anderer spezieller Schnittinstrumente (z. B. für Ausschnitte) so bearbeitet, dass entweder der verbleibende Umriss oder die Ausschnitte oder beides ein anschauliches Bild ergeben, das realistisch oder schematisch (Ornamente) sein kann. Dabei gibt es
- die klassische Silhouette, bei der ein ungefaltetes Blatt (oder mehrere übereinanderliegende) zerschnitten wird. Diese Scherenschnitte sind meist schwarz und werden vor einem kontrastierenden hellen Untergrund gezeigt. Sind sie hell, werden sie vor einem kontrastierenden dunklen Grund gezeigt. Benannt ist sie nach dem französischen Finanzminister Étienne de Silhouette (1709–1767), einem Liebhaber von Scherenschnitten.
- die Faltschnitttechnik, bei der ein zu Hälften, Vierteln oder noch kleineren Teilen zusammengefaltetes Blatt beschnitten wird. Nach dem Auseinanderfalten der bearbeiteten Papiervorlage ergibt sich ein ein- oder mehrfach axialsymmetrisches Bild.
Trivia

Weltmeister als schnellster Scherenschnittkünstler ist, laut dem Guinness-Buch der Rekorde, seit 1982 der gebürtige Franzose Jacques Maté (eigentlich Jacques Matéos; * 1937). In den 1980er Jahren trat er in vielen Fernsehshows auf und porträtierte diverse prominente Persönlichkeiten wie z. B. Willy Brandt und Helmut Kohl. Zuletzt arbeitete er auf Jahrmärkten und Weihnachtsmärkten und hatte für 2010 angekündigt, zum Ende des Dortmunder Weihnachtsmarktes sein Geschäft zu verkaufen. Nach dem Verkauf zog er mit seiner Ehefrau von seinem bisherigen Wohnsitz in Düsseldorf in das mecklenburgische Warin.[4]
Belarus

Das Ergebnis der traditionellen Papierschneidekunst wird Wyzinanka (belarussisch выцінанка) genannt und wurde ursprünglich für die Innendekoration von Kirchen und für Ikonen benutzt. Heutzutage werden mit den Wyzinanki Wohnungen, Cafés und Büros dekoriert, ihr Design wird für Druckerzeugnisse wie Kalender und Postkarten verwendet, und 2024 wurde diese lokale Variante der slawischen Volkskunst des Papierschneidens von der UNESCO in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.[5]
China

2009 wurde der Chinesische Scherenschnitt von der UNESCO in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.[6]
Dänemark

Außerhalb Dänemarks ist es kaum bekannt, dass Hans Christian Andersen neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit auch gemalt, gezeichnet und Scherenschnitte angefertigt hat, häufig als Weißschnitt.[7] Viele seiner Werke befinden sich in seiner Geburtsstadt Odense im Museum.
In der Tradition Andersens steht die zeitgenössische Künstlerin Karen Bit Vejle, die für ihre großformatigen, teilweise mehrere Meter langen, ornamental durchbrochenen Arbeiten aus weißem Papier bekannt ist.[8]
Deutschland
In Deutschland war der 1677 in Regensburg verstorbene österreichische Emigrant Rudolf Wilhelm von Stubenberg ein früher Künstler des Scherenschnitts, von dessen Werken noch einige im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg erhalten sind. Während der Goethezeit und im 19. Jahrhundert war der Scherenschnitt sehr beliebt.
Im norddeutschen Raum hat der Silhouetteur Johann Caspar Dilly mit einer einzigartigen Mischtechnik aus Scherenschnitt und Malerei besondere Bedeutung erlangt. Dillys Werke zeigen Familientafeln, Verlobungs- und Hochzeitspaare, Kinderporträts sowie Stuben- und Gartenszenen und seine Scherenschnitte bilden „detailgetreu und profilscharf“ die Wohn- und Kleidungskultur der Bauernfamilien und ländlichen Oberschichten Nordwestdeutschlands zwischen 1800 und 1840 ab.

Einer der auf den Scherenschnitt spezialisierten Künstler war Paul Konewka. Ein bedeutender Vertreter des Scherenschnitts im Jugendstil war der Illustrator Marcus Behmer, der einen Teil seiner Arbeiten als Vorlage für ornamentale Gestaltungen herangezogen hat.
Der Deutsche Scherenschnittverein e. V. widmete sich bis zu seiner Auflösung im Jahr 2020 der Pflege dieser Kunst und der Archivierung von Künstlerbiographien und Werkbeispielen.
Frankreich

Der bedeutendste Vertreter war Henri Matisse, der im hohen Alter gegen Ende der 1940er Jahre, als er krankheitsbedingt kaum noch malen konnte, mit dem Anfertigen von Papiers découpés begann und mehr als 250, mit Hilfe von Assistenten manchmal überdimensionale Werke schuf, die auch ganze Wände bedecken konnten, welche von den Kritikern zu dieser Zeit allerdings teilweise spöttisch bis ablehnend beurteilt wurden.[9]
Als Künstler der Klassischen Moderne experimentierte er mit Farben und Formen und setzte sich so vom klassischen, meist einfarbig schwarzen oder weißen Typus des Scherenschnitts ab.
Eines seiner bekanntesten Werke aus dieser Zeit, das Künstlerbuch Jazz, gehört zu den erfolgreichsten limitierten Editionen von Künstlern des 20. Jahrhunderts und diverse „Klassiker“ aus diesem Buch werden auch heute noch als Poster reproduziert.
Islamische Tradition

In der islamischen Tradition wurde die Scherenschnitttechnik hauptsächlich in der Buchkunst eingesetzt.
Japan

Kirigami (von kiri = schneiden und kami = Papier) bezeichnet eine spezielle Variante des Origami (von ori = falten und kami = Papier) und ist eine Kombination von Schnitt- und Falttechnik. Dabei wird ein einziges Blatt oder ein Bogen Papier geschickt so eingeschnitten und gefaltet, dass daraus, ohne dass dabei Klebstoff benutzt wird, ein dreidimensionales Objekt entsteht.[10]
Der Begriff wurde von Florence Temko im Titel ihres Buches Kirigami, the Creative Art of Paper Cutting von 1962 verwendet, und gilt seitdem als Bezeichnung für diese Kombination von Techniken, obwohl nur eine davon darin genannt wird.[11]
Wie beim originalen Origami gibt es auch hier einige Varianten sowie spezielle Techniken um architektonische, geometrische, fraktale oder z.B. auch bewegliche Tierfiguren herzustellen.[12]

Über die ästhetischen, spielerischen und künstlerischen Komponenten hinaus wird dieses Verfahren auch in der Werkstofftechnik untersucht und angewendet.[13][14]
Namhafte Künstler sind z.B. Masayo Fukuda, Seiji Fujishiro, Nahoko Kojima, Hina Aoyama, Monika Cilmi und Giovanni Russo.
Jüdische Tradition

Reisele kommt vom jiddischen Wort רייזעלע, das „kleine Rose“ bedeutet und deren Herstellung entwickelte sich in den aschkenasischen Gemeinden Osteuropas parallel zur slawischen Tradition. Die jüdische und die slawische Scherenschnitttradition beeinflusste sich im Laufe der Zeit gegenseitig.[15]
Reisele dienten ursprünglich der Dekoration von Synagogen und Häusern zu Feiertagen, insbesondere Schawuot,[16] sowie der Anfertigung zeremonieller Gegenständen wie Ketubba oder Chuppa.[15]
Reisele wurden oft mit religiösen Symbolen, Tora-Zitaten und floralen Motiven verziert. Die Tiere, deren Abbildung nach jüdischem Gesetz erlaubt ist, sind ebenfalls oft auf Scherenschnitten zu finden. Die Technik ist zwar nicht mehr so verbreitet wir früher, aber es finden weiterhin weltweit Workshops in aschkenasischen Gemeinden statt. Außerdem gibt es einige moderne aschkenasische Künstler und Künstlerinnen, die in dieser Technik arbeiten wir z.B. Pinchas Fischel und Deborah Ugoretz.
Mexiko

Mittels einer besonderen Technik entsteht das sogenannte Papel picado (soviel wie gepicktes, gehacktes oder gestochenes, also perforiertes Papier), welches auch in anderen Ländern Lateinamerikas zur Dekoration von nahezu allen kirchlichen und weltlichen Feiertagen und Festen hergestellt und benutzt wird. Dieses traditionelle, kunsthandwerkliche Brauchtum stammt aus vorspanischer Zeit, als die Azteken dafür noch Amatl-Papier verwendet haben, welches dann in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch modernes Papier verdrängt wurde, aber heute hauptsächlich bei Künstlern wieder sehr beliebt ist.
Seitdem wird dafür normalerweise leichtes und weiches Tissue-Papier verwendet, welches nun auch mit rund einem Dutzend verschiedener Farben gefärbt wird, die in Kombination zwar sehr bunt, aber selten grell, sondern oft eher gedeckt, und manchmal schon fast pastellartig wirken. Jede dieser Farben hat eine besondere, ihr zugehörige Bedeutung und so wird beispielsweise zu Hochzeiten hauptsächlich Papier in Weiß, das traditionell Reinheit symbolisiert, verwendet, welches dann durchbrochener Spitze ähnelt.
Die Besonderheit der Herstellung besteht darin, dass immer 40–50 identische Blätter gleichzeitig produziert werden. Diese werden übereinander gestapelt und mit einem Bogen bedeckt, auf den das Motiv bzw. Muster mit Hilfe von Schablonen aufgezeichnet wird. Dann werden mit Klopfholz und verschiedenen speziellen Meißeln, deren Spitzen diverse unterschiedliche Profile aufweisen, die zu entfernenden Bereiche "herausgearbeitet".
Danach werden die Blätter, häufig farblich bunt gemischt, aber auch in identisch wiederkehrender Reihenfolge nebeneinander an Leinen befestigt, die dann oft parallel zueinander aufgehängt werden und so teilweise ganze Straßenzüge und Plätze überspannen.[17]
Da Ausgangs- und Endprodukte denen beim Silhouettenschnitt sehr ähnlich sind und ein Meißel wie die Klingen von Messer oder Schere auch eine Schneide hat, ist dies als ein sehr nahe verwandtes Verfahren anzusehen, auch wenn es mehr dem Stanzen als dem Schneiden ähnelt. Genau wie die traditionelle Papierherstellung hat es sich völlig unabhängig entwickelt und zahlreiche Künstler haben es angewendet, weiterentwickelt, es dabei zur Meisterschaft gebracht, und ihre Werke werden heute in vielen Museen ausgestellt.
Niederlande

Die ersten europäischen künstlerischen Scherenschnitte entstanden hier vermutlich bereits am Anfang des 17. Jahrhunderts und dieses Kunsthandwerk entwickelte sich dann, aufgrund der zur Verfügung stehenden Freizeit und der seinerzeit hohen Papierpreise, zu einer sehr beliebten Beschäftigung der sogenannten „höheren Töchter“. Die Arbeiten wurden, und werden traditionell auch immer noch, fast ausschließlich aus weißem Papier als sogenannte Weißschnitte und manchmal auch aus Pergament angefertigt.[18]
Diese Untergattung des Kunsthandwerks trat dann gleichberechtigt neben die bereits existierenden anderen sogenannten „weiblichen Künste“, wie Nähen, Sticken usw., und verbreitete sich binnen kurzer Zeit über das ganze Land und auch weiter nach Europa, wo dann z. B. in süddeutschen, österreichischen und Schweizer Klöstern Nonnen damit begannen, die Umrandungen von gemalten Andachtsbildern damit zu verzieren.[19]
Eines der frühesten bekannten Talente war die 1607 geborene Universalgelehrte Anna Maria von Schürmann, die eine der ersten, wenn nicht sogar die allererste an einer europäischen Universität zugelassenen Frau war; letzteres war sie zumindest in den Niederlanden. Sie sprach und schrieb mindestens zehn Sprachen, beschäftigte sich mit sehr vielen Künsten und Wissenschaften und galt 1636 als die gelehrteste Frau Europas.
Nicht wenige Andere brachten es dann in diesem Metier zu großer Meisterschaft, so dass auch bald die europäischen Herrscher darauf aufmerksam wurden und viele Werke in ihre Sammlungen aufnahmen. So besuchte beispielsweise Peter der Große die Ausnahmekünstlerin Joanna Koerten 1697 in ihrem Atelier in Amsterdam, kaufte allerdings bei dieser Gelegenheit dort nichts,[20] und bereits 1668 entdeckte Prinz Cosimo III. de’ Medici auf einer Reise durch die damalige Republik den ca. 35 Jahre alten und äußerst talentierten Bäckerssohn Joannes van Achelom, den er aufgrund seiner extrem filigranen und detailreichen Arbeiten mit an seinen Hof nach Florenz nahm, wo dieser als Hofkünstler und Kammerherr den Rest seines Lebens verbrachte.[21][22]
Die Preise für bedeutende Werke erreichten, und erreichen immer noch, teilweise erstaunliche Höhen: so erhielt z. B. Johanna Koerten von Kaiser Leopold I. 4000 Gulden für eine ihrer Arbeiten, während zum Vergleich Rembrandt für sein Gemälde „Die Nachtwache“ 1600 Gulden erhielt.[23]
Etliche andere bedeutende Künstler wie z. B. Elisabeth Rijberg, beschäftigten sich auch mit dieser Kunstform, und es folgten viele weitere großartige Silhouettenschneider wie Agneta Block, Clara Forster, die bei Luise Duttenhofer lernte, Matthias van Geuns, Casparis Haanen und seine Tochter Isabella, Jannes Grootenhuis, Elisabeth Koning und Hans Beers, um stellvertretend nur einige der Bedeutendsten zu nennen.
Das Museum für Papierschnittkunst[24] befindet sich in Westerbork und viele weitere Kollektionen befinden sich in diversen anderen Museen, wobei das Niederländische Freiluftmuseum[25] wohl die größte Anzahl von Werken in einer Sammlung beherbergt.
Österreich
Ein früher Vertreter im 17. Jahrhundert war Rudolf Wilhelm von Stubenberg, der mit 21 Jahren nach Regensburg auswanderte, dort bereits im Alter von 34 Jahren starb, und hauptsächlich Weißschnitte anfertigte.

Bedeutende Silhouetteure des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts waren der Maler Friedrich Kaskeline, sowie der im Deutschen Reich geboren Otto Böhler, der ca. 1870 nach Wien übersiedelte und der fast alle bedeutenden Komponisten, Dirigenten und Pianisten aus dieser Zeit porträtiert hat.
Die bekannteste Silhouetten-Künstlerin des 20. Jahrhunderts war die Gebrauchsgrafikerin Josefine Allmayer, die im Alter von 25 Jahren zu den bedeutendsten Silhouetteuren im deutschsprachigen Raum gezählt wurde[26] und die durch das Einfügen von Transparentpapier und buntem Seidenpapier zwischen Vorder- und Hintergrund ein dreidimensionales Erscheinungsbild bewirkte.
Des Weiteren wären auch noch Therese Bernhardt und ihre Tochter Rosemarie Hebenstreit[27], sowie der Künstler Jo Kuehn zu nennen, der mit verschiedenen Techniken und auch der Übertragung auf andere Materialien experimentierte, u. a. mittels Laser, Sandstrahlen und Siebdruck.
Zu den bekannten zeitgenössischen Vertretern zählt die Papier-Künstlerin Brigitte Prommegger, die auch Objekte aus Papier anfertigt.[28][29]
Polen
Die farbenfrohen, sogenannten Łowiczer Scherenschnitte (polnisch Wycinanki łowickie) sind technisch gesehen Collagen, da sie nicht wie üblich aus einem Blatt geschnitten, sondern aus vielen Einzelteilen zusammengesetzt werden und zum Arbeitsschritt des Ausschneidens noch weitere, wie das Anordnen der Teile und das Verkleben, hinzukommen.
Die Anfertigung dieser Bilder begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts, wobei am Beginn dieser Tradition wohl zuerst durchbrochene weiße Papiervorhänge für die Fenster hergestellt wurden und später ausgeschnittene Einzelteile direkt auf Ofenkacheln und Wände geklebt wurden und so vielfältige Motive entstanden.
Gegen Ende des Jahrhunderts begann man dann die Teile auf Papierblätter zu kleben und die so entstandenen Bilder zur Verschönerung der Räume zu verwenden. Vor wichtigen Familien- und Kirchenfesten wurden vor allem die Zimmerdecken der Bauernhäuser damit geschmückt und einmal im Jahr wurden die Bilder als eine Art von Frühlings- und Erneuerungsritual ausgetauscht; die alten wanderten dann zur Dekoration in die Wirtschaftsräume und auch in die Ställe.
Die sogenannten Wycinankarki, die Herstellerinnen dieser speziellen Art von Scherenschnitten, benutzten anfänglich Schafscheren zum Ausschneiden aus mit bis zu 30 verschiedenen Farben gefärbtem Papier; später wurden auch Teile aus Glanzpapier verwendet. Diese wurden dann mit einem aus Roggenmehl gekochten Kleister zusammengeklebt, und daher werden die daraus entstandenen Bilder auch oft als Wyklejanki (Klebebilder) bezeichnet.[30]
Neben den im Lauf der Jahrzehnte entstandenen verschiedenen Stilrichtungen von symmetrisch-geometrischen Motiven, werden auch Pflanzen, Tiere und Menschen dargestellt. Eine Besonderheit bilden dabei die Genrebilder, die als eine Art Chronik des Dorfes Łowicz Szenen der Feldarbeit, der ländlichen Volksfeste und Hochzeiten, sowie handwerkliche Tätigkeiten wie Spinnen und Weben abbilden.[31][32]
Schweiz
In der Schweiz gibt es eine sehr aktive Scherenschnittszene und das vom Schweizerischen Verein Freunde des Scherenschnitts dreimal im Jahr herausgegebene Bulletin „Schnittpunkt“[33][34] publiziert regelmäßig Künstlerinnen und Künstler und ihre unterschiedlichen Techniken, unter anderem mit regelmäßigen Ausstellungen.
Bekannte Vertreter der Gegenwart sind z. B. Stefan Bächler sowie Ernst Oppliger[35], der sich seit Jahrzehnten dem Papierschnitt widmet.
Die Schweizerische Post hat im Herbst 2007 vier Briefmarken mit Motiven von Schweizer Scherenschnitt-Künstlern herausgegeben.
Ukraine

Die volkstümliche slawische Variante des Scherenschnitts wird Wytynanka (ukrainisch витина́нка) genannt und erschien zuerst in der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Dörfern als Wohnungsdekoration. Die traditionelle Herstellung der meist farbigen, ornamentalen und dekorativen Wytynanky hatte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts in vielfältiger Form, z. B. auch als Tapeten, Teppiche und Vorhänge, über die ganze Ukraine ausgebreitet. Auch für Festlichkeiten wurden sie als Dekoration, u. a. in Form von Schneeflocken-Sternen, Kreuzen und Engeln, extra angefertigt.[36]
Eine bekannte zeitgenössische Vertreterin dieser Tradition ist die Bildhauerin Darija Aljoschkina, die auch überdimensionale Wytynanky als Vorhänge und Wandschmuck herstellt.
Scherenschnittkünstler
- René Acht (1920–1998), Schweizer Maler, Bildhauer, Kunstpädagoge und Autor
- Jacques-Laurent Agasse (1767–1849), Schweizer Maler
- Darija Aljoschkina (* 1982), ukrainische Scherenschnittkünstlerin
- Josefine Allmayer (1904–1977), österreichische Grafikerin und Scherenschnittkünstlerin
- Hans Christian Andersen (1805–1875), dänischer Dichter und Schriftsteller
- Bettina von Arnim (1785–1859), deutsche Schriftstellerin, Zeichnerin und Komponistin
- Rosa Maria Assing (1783–1840), deutsche Lyrikerin, Erzählerin, Übersetzerin und Erzieherin
- Georg Friedrich Ayrer (1744–1804), deutscher Silhouetteur, Sammler von Autographen und Jurist
- Christa Bachmann (ca. 1930–2011), deutsche Zeichnerin, Malerin, Grafikerin und Silhouettistin
- Hildegard von Baeyer (1882–1958), deutsche Silhouettenschneiderin
- Stefan Bächler (* 1967), Schweizer Maler, Kinderbuchautor und -illustrator, sowie Scherenschnitt- und Performancekünstler
- Gabriele Basch (* 1964), deutsche Malerin und Hochschullehrerin
- Johanna Beckmann (1868–1941), deutsche Porzellanmalerin und Schriftstellerin
- Isabella Beetham (1750/54–1825), englische Silhouettenmalerin und -schneiderin
- Marcus Behmer (1879–1958), deutscher Schrift- und Buchkünstler, Illustrator, Graphiker und Maler
- Marie Margarete Behrens (1883–1958), deutsche Illustratorin und Bilderbuch-Autorin
- Obristin Bitterlich
- Otto Blümel (1881–1973), deutscher Designer, Buchschmuck- und Exlibris-Künstler
- Helmuth Bögel (1927–2019), deutscher Geologe, Mineraloge und Scherenschnittkünstler
- Otto Böhler (1847–1913), österreichischer Silhouettenkünstler und Industrieller
- Bruno J. Böttge (1925–1981), deutscher Filmregisseur
- Fritz Boldt (1902–?), deutscher Maler und Grafiker
- Dora Brandenburg-Polster (1884–1958), deutsche Illustratorin, Malerin und Grafikerin
- Hans Brasch (1882–1973), deutscher Maler
- Luise Breitschwert (1833–1917), deutsche Porträtmalerin und Scherenschnittkünstlerin
- Molly Brett (1902–1990), englische Autorin und Illustratorin
- Dorothea Brockmann (1899–1983), deutsche Benediktinerin
- Edith Carstensen (1926–2018), deutsche Scherenschnittkünstlerin
- Emil Cedercreutz (1879–1949), finnischer Bildhauer, Maler und Silhouettenkünstler
- Eduardo Chillida (1924–2002), spanisch-baskischer Bildhauer und Zeichner
- Merton Clivette (1868–1931), US-amerikanischer Maler, Schriftsteller, Zauberkünstler und Silhouettist
- Lotte Cracknell (1898–1951), deutsche Scherenschnittkünstlerin und Autorin
- Mary Delany (1700–1788), englische Malerin, Gartenkünstlerin und Briefschreiberin
- Karl Wilhelm Diefenbach (1851–1913), deutscher Maler und Sozialreformer
- Johann Caspar Dilly (1767–1841), deutscher Wanderkünstler
- Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), deutsche Schriftstellerin und Komponistin
- Luise Duttenhofer (1776–1829), deutsche Scherenschnittkünstlerin
- August Édouart (1789–1861), französischer Silhouettenkünstler
- Theo Eggink (1901–1965), deutscher Holzbildhauer
- Edeltraud Engelhardt (1917–1999), deutsche Regisseurin
- Ernst Moritz Engert (1892–1986), deutscher Silhouettenkünstler, Grafiker und Maler
- Paul Friedrichsen (1893–1969), deutscher Maler und Scherenschneider
- Karl Fröhlich (1821–1898), deutscher Dichter und Silhouettenschneider
- Margarethe von Glehn (1909–2001), deutschbaltische Scherenschnitt-Künstlerin
- Hedwig Goller (1920–2015), deutsche Malerin, Grafikerin und Kunsterzieherin
- Archie Granot
- Fritz Griebel (1899–1976), deutscher Maler und Grafiker
- Elisabeth Grünwaldt (1871–1961), deutsche Erzieherin, Puppengestalterin und Kostümbildnerin
- Lotte Gützlaff
- Johann Jakob Hauswirth (1809–1871), Schweizer Tagelöhner, Holzfäller und Köhler
- Georg Hempel (1894–1969), deutscher Maler und Kunsthandwerker
- Friedrich Kaskeline (1863–1938), österreichischer Maler, Illustrator und Grafiker
- Adam Keel (1924–2018), Schweizer Maler, Papierschnitt- und Objektkünstler
- Joanna Koerten (1650–1715), niederländische Künstlerin
- Jo Kuehn (1945–2023), österreichischer Maler, Grafiker und Scherenschnittkünstler
- Karl Lindegren
- Max Marek (* 1957), deutscher Maler und Illustrator
- Jacques Maté (* 1937), deutscher (schnellster) Scherenschnittkünstler (siehe commons.wikimedia.org)
- Henri Matisse (1869–1954), französischer Maler, Grafiker, Zeichner und Bildhauer
- Josy Meidinger (1899–1971), deutsche Malerin und Illustratorin
- Bernhard Albrecht Moll (1743–1788), wissenschaftlicher Illustrator, Botaniker, Zeichenlehrer und Silhouetteur
- Wolfgang Niesner (1925–1994), deutscher Zeichner und Grafiker
- Alexander Olbricht (1876–1942), Weimarer Maler
- Ernest Potuczek-Lindenthal (1917–2008), Scherenschnittkünstler und Grafiker (siehe suedmaehren.at und skw-sh.de, PDF; 127 kB)
- Zipora Rafaelov (* 1954), israelische Künstlerin
- Käthe Reine (1894–1976), deutsche Malerin, Illustratorin und Textilkünstlerin
- Lotte Reiniger (1899–1981), deutsche Silhouetten-Animationsfilmerin und Buchillustratorin
- Wilhelm Repsold (1885–1969), deutscher Bildhauer, Keramiker und Illustrator
- Paula Roesler (1875–1941), deutsche Malerin, Zeichnerin, Grafikerin, Scherenschnitt- und Papierkünstlerin und Lyrikerin.
- Philipp Otto Runge (1777–1810), deutscher Maler
- Erika Schirmer (* 1926), deutsche Schriftstellerin, Kindergärtnerin und Sonderpädagogin
- Adele Schopenhauer (1797–1849), deutsche Schriftstellerin
- Eva Schönberg (1899–1979), deutsch-englische Illustratorin und Grafikerin
- Annette Schröter (* 1956), deutsche Malerin
- Uta Schulz-Matan (* 1930) (siehe goethezeitportal.de)
- Reinhold Stier
- Rudolf Wilhelm von Stubenberg (1643–1677), Kunsthandwerker
- Adolf Tannert (1839–1913), Künstler und Schriftsetzer
- Wlado Tudic (1945–2012) (siehe wlado-tudic.jimdofree.com und phir.de)
- Karl August Varnhagen von Ense (1785–1858), deutscher Chronist, Erzähler, Biograph, Tagebuchschreiber und Diplomat
- Karen Bit Vejle (* 1958), dänische Scherenschnitt-Künstlerin
- Curt Voigt (1889–1961), deutscher Silhouettenschneider und -maler
- Kara Walker (* 1969), US-amerikanische Künstlerin
Zitat
„Lemgo (Detmold). Silhouetteur Friedrich macht seinem hochzuverehrenden Publikum bekannt, daß er eines Jedes Silhouette, sowohl in Brustbild, in persönlicher Größe, als auch in anderer Positur, in Zeit von 3 bis 4 Minuten, auf das allergnaueste und in der größten Aehnlichkeit auszuschneiden verspricht. Er bittet um geneigten Zuspruch. Sein Logis ist bey den Herrn Wippermann (Brüggemeyer im Weißen Roß) hieselbst.“
Galerie
-
Georg Melchior Kraus: Goethe mit Scherenschnitt, 1775/1776 (Goethe-Museum, Frankfurt am Main)
-
Otto Piltz: Mädchen beim Stricken und Scherenschnitt (um 1894)
-
Propaganda im Ersten Weltkrieg: Die deutschen Frauen in der Kriegszeit (1916)
-
Szene aus dem Scherenschnitt-Animationsfilm Zwerg Nase von Edeltraud Engelhardt
-
Pancraz Körle: Ein junger Mann schneidet die Silhouette einer Dame (neobarockes Gemälde von 1857)
Literatur
- Georg Buß: Aus der Blütezeit der Silhouette. Eine kunst- und kulturgeschichtliche Studie. (Xenien-Bücher, Nr. 34) Xenien-Verlag, Leipzig, 1913 (Digitalisat via Klassik Stiftung Weimar, Digitale Sammlungen der Herzogin Anna Amalia Bibliothek)
- Georg Jacob: Die Herkunft der Silhouettenkunst (ojmadschylyk) aus Persien. Berlin: Mayer & Müller, 1913 (Digitalisat via Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
- Martin Knapp (Hrsg.): Deutsche Schatten- und Scherenbilder aus drei Jahrhunderten., Dachau: Der Gelbe Verlag, [1916] (Digitalisat via Digitale Sammlungen der Bauhaus-Universität Weimar)
- Joseph Barta (Hrsg.): Neuerscheinungen in geschnittenen Silhouetten-Kunstblättern: nach Originalen von Hans Brasch, Hermann Geisler, Manni Grosze, Lotte Gützlaff, Fränze Lewin, Else Michael, Margarethe Neisser, Lotte Nicklaß, Martha Sachse-Schubert, Eva Schönberg und Otto Wiedemann. Berlin: J. Barta, 1919
- Max Bucherer (Hrsg.), unter Mitwirkung von Adolf Spamer, J. Leisching, H. T. Kroeber, Martin Knapp: Spitzenbilder, Papierschnitte, Porträtsilhouetten. Dachau: Einhorn, [1920]
- Werner Lachmann (Hrsg.): Emil Lohse, Scherenschnitte. VEB E. A. Seemann Verlag, Leipzig, 1958
- Johanne Müller: Schattenbilder und Scherenschnitte. Verlag der Kunst, Dresden, 1959
- Johanne Müller: Der Scherenschnitt: praktische Anleitung. VEB E. A. Seemann Verlag, Leipzig, 1962 (Digitalisat via Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden)
- Christa Pieske: Schattenrisse und Silhouetteure. (Wohnkunst und Hausrat – einst und jetzt, Bd. 39) Franz Schneekluth Verlag, Darmstadt, 1963
- Ernst Biesalski: Scherenschnitt und Schattenrisse. Kleine Geschichte der Silhouettenkunst. Callwey, München, 1964, OCLC 2475294.
- Sigrid Metken: Geschnittenes Papier. Eine Geschichte des Ausschneidens in Europa von 1500 bis heute. Callwey, München, 1978, ISBN 3-7667-0425-7
- Naomi Feuchtwanger, Wilfried Knauer: Jüdische Scherenschnitte von Archie Granot. (= Veröffentlichungen des Braunschweigischen Landesmuseums, Band 51). Braunschweigisches Landesmuseum, Braunschweig, 1988 DNB 891275738.
- Ursula Kirchner, Otto Kirchner (Hrsg.): Unterwegs Wie und Wohin? Das Motiv der Fortbewegung im Scherenschnitt. August Dreesbach, München, 2010, ISBN 978-3-940061-40-9.
- Julia Sedda: Antikenrezeption und christliche Tradition im Scherenschnittwerk der Luise Duttenhofer (1776–1829). (uni-tuebingen.de) 2010
- Judith Steinheider: Schattenbild und Scherenschnitt als Gestaltungsmittel der Buchillustration: Geschichte und Bibliografie. (= Kontext Kunst – Vermittlung – kulturelle Bildung, Band 11). Tectum, Marburg, 2013, ISBN 978-3-8288-3251-0 (Dissertation Universität Paderborn, 2012, 311 Seiten).
- Julia Sedda: Geschichte des Scherenschnitts. In: Schnittpunkt. Zeitschrift des Schweizerischen Scherenschnittvereins. Nr. 61 (PDF; 5 MB), Nr. 62 (PDF; 3,1 MB), Nr. 63 (PDF; 3,3 MB), 2017.
- Natalja Mischenin-Blaschke: Umrissene Schatten, geschnittene Flächen: Scherenschnitte und Schattenrisse seit dem 17. Jahrhundert. (Dissertation Universität Hamburg, 2020 via Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)
Weblinks
Geschichte
- Scherenschnitt heute – Zur Geschichte und der aktuellen Auseinandersetzung mit dem Medium Scherenschnitt
- Die Geschichte des Scherenschnittes ( vom 26. Oktober 2003 im Internet Archive)
- Chinesische Scherenschnitte ( vom 11. März 2016 im Internet Archive)
Vereine
- Deutscher Scherenschnittverein e. V. ( vom 7. Dezember 2022 im Internet Archive)
- Niederländischer Scherenschnittverein
- Schweizerischer Verein Freunde des Scherenschnitts
Ausstellungen
- 'Schloss Britz: Zwischen Schwarz und Weiß, Scherenschnittkunst in Berlin von der Aufklärung bis zur Moderne, Ausstellung 2004 ( vom 16. Dezember 2016 im Internet Archive)
- Sonderausstellung im Schloss Klippenstein: Bärtiger Mann – Historische und zeitgenössische Schattenrisse. Ausstellung vom 30. November 2019 bis 1. März 2020
Einzelnachweise
- ↑ Basteln & Feinmotorik: Warum Kreativität den Lernerfolg trainiert. Abgerufen am 18. Februar 2026.
- ↑ Basteln mit Kindern: Spielend Kreativität und Kompetenzen fördern. Abgerufen am 18. Februar 2026.
- ↑ Der Chinesische Scherenschnitt, Fensterdekoration Papierschnitt in China. ( vom 19. Juli 2025 im Internet Archive) In: chinarundreisen.com.
- ↑ Ines Engelbrecht: Scherenschnittkünstler Jacques Matéos – Genie mit Chirurgenschere ist jetzt Wariner. In: svz.de. Schweriner Volkszeitung, 23. Dezember 2011, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2017; abgerufen am 20. April 2025.
- ↑ Vytsinanka, traditional art of paper cutting in Belarus. In: ich.unesco.org. UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2024, abgerufen am 11. Februar 2025 (englisch).
- ↑ Chinese paper-cut. In: ich.unesco.org. UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2009, abgerufen am 9. Dezember 2023 (englisch).
- ↑ Scherenschnitt – Alles hat seine Bestimmung – Kultur – SZ.de. Abgerufen am 18. Februar 2026.
- ↑ Papercutart Karen Bit Vejle. Abgerufen am 18. Februar 2026 (englisch).
- ↑ New York – MoMA: Henri Matisse's Cut-Outs: A Celebration – ARTinWORDS. Abgerufen am 19. Februar 2026.
- ↑ Kirigami: Entdecken Sie, was die uralte Kunst ist und wie man sie macht – Artlex. Abgerufen am 24. Februar 2026.
- ↑ Kirigami is an art form where paper is folded & cut to create beautiful designs. via IA's Wayback Machine. Abgerufen am 24. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Kirigami: pop-up sculptures and origamic architecture – LRCrafts. Abgerufen am 24. Februar 2026 (englisch).
- ↑ MIT engineers use kirigami to make ultrastrong, lightweight structures. Abgerufen am 24. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Kirigami Cuts Through Shape Barriers: MIT’s Innovative Method for Material Transformation. Abgerufen am 24. Februar 2026 (englisch).
- ↑ a b Рейзеле та витинанка. Старовинне єврейське та українське мистецтва. In: Проект Кешер. Abgerufen am 17. Februar 2026 (ukrainisch).
- ↑ Rukhl Schaechter: Paper cuttings for Shavuos — a Jewish folk tradition. In: The Forward. 31. Mai 2022, abgerufen am 17. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Papel picado, una tradición con mucha historia y significado. Abgerufen am 19. Februar 2026 (spanisch).
- ↑ Elisabeth Rijbergh – Museum Rotterdam. Abgerufen am 21. Februar 2026 (niederländisch).
- ↑ 2. Geschichte des Scherenschnitts – eine Skizze – Randscharf – Scherenschnitt heute. Abgerufen am 21. Februar 2026.
- ↑ Koerten, Joanna (1650-1715) im Digitaal Vrouwenlexicon van Nederland. Abgerufen am 21. Februar 2026 (niederländisch).
- ↑ Scherenschnitt des 18. Jahrhunderts – Kunsthandel Erik Bijzet. Abgerufen am 21. Februar 2026.
- ↑ Achelom, Johannes van – Knipperslexicon van Nederland. Abgerufen am 21. Februar 2026 (niederländisch).
- ↑ Leidse Courant – 23 december 1982 – pagina 21 – Historische Kranten, Erfgoed Leiden en Omstreken. Abgerufen am 21. Februar 2026 (niederländisch).
- ↑ Home – Museum van Papierknipkunst. Abgerufen am 21. Februar 2026 (niederländisch).
- ↑ Nederlands Openluchtmuseum in Arnhem – Leuk én leerzaam – Nederlands Openluchtmuseum. Abgerufen am 21. Februar 2026 (niederländisch).
- ↑ Mit der Schere statt mit dem Pinsel malen – noe.ORF.at. Abgerufen am 18. Februar 2026.
- ↑ Der Scherenschnitt – Rosemarie Hebenstreit. Abgerufen am 18. Februar 2026.
- ↑ September, 2004 – Schlagloch. Abgerufen am 18. Februar 2026.
- ↑ Papierkunst – Brigitte Prommegger. Abgerufen am 18. Februar 2026.
- ↑ Wycinanka łowicka – symbol polskiego folkloru. Abgerufen am 13. Februar 2026 (polnisch).
- ↑ Łowickie wycinanki. Abgerufen am 13. Februar 2026 (polnisch).
- ↑ Wycinanki Łowickie. Abgerufen am 13. Februar 2026 (polnisch).
- ↑ Bulletin "Schnittpunkt". In: scherenschnitt.ch. Schweizerischer Verein Freunde des Scherenschnitts, abgerufen am 20. April 2025 (Schweizer Hochdeutsch, Zeitschrift des Schweizerischen Scherenschnittvereins).
- ↑ Ältere Ausgaben – Bulletin "Schnittpunkt". In: scherenschnitt.ch. Schweizerischer Verein Freunde des Scherenschnitts, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2018; abgerufen am 20. April 2025 (Schweizer Hochdeutsch, Zeitschrift des Schweizerischen Scherenschnittvereins).
- ↑ Ernst Oppliger: Website des Künstlers Ernst Oppliger. In: ernst-oppliger.ch. Abgerufen am 20. April 2025 (Schweizer Hochdeutsch).
- ↑ Vytynanka: from traditional craft to contemporary interior design. In: ukrainer.net. Ukraїner, 27. Januar 2019, abgerufen am 8. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Lippisches Intelligenzblatt. Nr. 37/1808.
- ↑ Lippisches Intelligenzblatt. Nr. 38/1808.